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Komitee für Gesundheitsartikel gegründet

Am 1. Juni kommt der Verfassungsartikel «Für Qualität und Wirtschaftlichkeit in der Krankenversicherung» zur Abstimmung. Das Pro-Komitee nimmt Stellung.

Der Verfassungsartikel zeige den richtigen Weg aus der Reformblockade auf und bringe zahlreiche Verbesserungen für Patientinnen und Patienten, heisst es in einer Mitteilung. In den beiden Appenzell hat sich ein überparteiliches Komitee gebildet, das sich für ein Ja zum Gesundheitsartikel einsetzt. Das Co-Präsidium bilden Ständerat Hans Altherr, Nationalrat Arthur Loepfe und Gewerbeverbandspräsident von Appenzell Innerrhoden Albert Manser.

3-Punkte-Programm
Ziel des Gesundheitsartikels sei eine qualitativ hervorragende Gesundheitsversorgung für alle. Dies werde in drei Schritten erreicht, schreibt das Komitee: «Alle Patientinnen und Patienten sollen dank Transparenz wissen, welches gute Spitäler, Ärzte und Pflegeheime sind. Erst diese Information erlaubt Patientinnen und Patienten einen klaren Entscheid. Die Wahlfreiheit zwischen Ärzten, Spitälern und Pflegeheimen wird erstmals auf Verfassungsstufe verankert. Das gilt auch für die Wahl von Spitälern in anderen Kantonen. Transparenz und Wahlfreiheit der Patientinnen und Patienten führt dazu, dass die medizinische Qualität von Ärzten, Pflegeheimen und Spitälern generell besser wird.»

Interessenskonflikte abbauen
Mit dem Gesundheitsartikel werden Prämienverbilligungen und die Mutterschafts- versicherung auf Verfassungsstufe verankert. «Zudem wird die Grundlage für eine bessere Koordination zwischen Bund und Kantonen geschaffen und eine Finanzierung aus einer Hand im Spitalbereich angestrebt». so das Komitee. Damit würden Interessenskonflikte abgebaut und bestehende Fehlanreize aufgehoben.

Appenzell InnerrhodenAppenzell Innerrhoden / 23.04.2008 - 16:26:00