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Kollision auf A2 mit Folgeunfall führt zu Verkehrsbehinderungen

Basel/BS. Nach einer Kollision mit Folgeunfall am frühen Montagnachmittag auf der Autobahn A2 hat die Kantonspolizei Basel-Stadt bei einem der involvierten Lastwagen eine ungenügend gesicherte Ladung von Druckbehältern mit Chlorwasserstoff festgestellt. Personen wurden bei den beiden Unfällen nicht verletzt; es entstand grosser Sachschaden. Zudem kam es zu einer erheblichen Verkehrsbehinderung in Fahrtrichtung Deutschland/Frankreich.

Kurz vor 13.20 Uhr war auf der Autobahn A2 vor der Überdeckung Breite ein Lastwagen in einen Personenwagen geprallt. Der Lastwagen-Chauffeur hatte unvorsichtig den Streifen gewechselt und dabei das Auto auf dem linken Fahrstreifen übersehen. Den nachfolgenden Fahrzeuglenkerinnen und -lenkern gelang es, geistesgegenwärtig abzubremsen und anzuhalten.
 
Ein Lastwagenchauffeur allerdings bemerkte den Unfall zu spät. Er fuhr einem vorausfahrenden Autotransporter auf und schob einen Teil der geladenen Neuwagen ineinander. Der Aufprall war so heftig, dass die Front des Lastwagens eingedrückt und der Motor beschädigt wurde. Für die Bergung musste ein Abschleppdienst aufgeboten werden. Bei der Ladungskontrolle stellte die Polizei fest, dass der Chauffeur mehrere Druckbehälter mit Chlorwasserstoff geladen hatte, welche ungenügend gesichert waren.
Da sie durch den Unfall nicht beschädigt wurden, entstand keine Gefährdung der Umwelt. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 100’000 Franken geschätzt. Die Polizei wird den Chauffeur im Rahmen der Unfallaufnahme an das Gericht verzeigen.
 
Basel-StadtBasel-Stadt / 13.10.2010 - 08:26:44