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Knabe unter Sandhaufen begraben

Dättlikon/ZH. Beim Spielen bei einem zehn Kubikmeter grossen Sandhaufen ist am Donnerstagabend (25.08.2011) in Dättlikon ein Junge unter dem Sand begraben und schwerst verletzt worden.

Kurz nach 20.00 Uhr waren zwei Knaben im Alter von zwölf und sieben Jahren auf einem Landwirtschaftsbetrieb bei zwei grossen Sandhaufen am Spielen. Sie gruben ein Loch in einen der beiden rund zehn Kubikmeter grossen Haufen. Der 12-Jährige begab sich schliesslich hinein, worauf die selbstgebaute «Höhle» in sich zusammenbrach und den Buben unter sich begrub. Sein jüngerer Bruder schlug sofort Alarm, worauf die unweit entfernte Mutter herbeieilte. Zusammen mit Nachbarn wurde der Knabe geborgen und sofort reanimiert, unterstützt durch die alarmierte Feuerwehr Pfungen-Dättlikon. Anschliessend führten die ausgerückten Rettungssanitäter die Reanimation fort. Der Rettungshelikopter der REGA flog zum Unfallort, schliesslich überführte die Ambulanz den Jungen in besorgniserregendem Zustand ins Spital.

 
Zur Betreuung der Angehörigen wurden zwei Seelsorger beigezogen.
 
Die beiden grossen Sandhaufen sind im Rahmen von Vorbereitungsarbeiten zur Erstellung eines Reitvierecks dort deponiert worden.
 
Nebst der Kantonspolizei Zürich standen das Forensische Institut Zürich, die Feuerwehr Pfungen-Dättlikon, die Ambulanz, der Rettungshelikopter der REGA sowie zwei Seelsorger im Einsatz.
 
Die genauen Umstände, die zum Unfall führten werden nur durch die Kantonspolizei Zürich abgeklärt.
ZürichZürich / 26.08.2011 - 10:33:54