Knabe in kritischem Zustand – Vater wird noch vermisst
Weggis/LU. Am Freitagabend, 19. März ereignete sich auf dem Vierwaldstättersee auf der Höhe der Gemeinde Weggis ein Bootsunfall, siehe Medienmitteilung von Freitag.
Der 4-jährige Knabe, der am Freitagabend in Weggis aus dem Vierwaldstättersee geborgen werden konnte, liegt nach wie vor in sehr kritischem Zustand im Universitätsspital Zürich.
Mutmasslicher Unfallhergang:
Aufgrund der aktuellen Ermittlungen und der verschiedenen Zeugenaussagen fuhr am späten Freitagnachmittag der 41-jährige Vater mit seinem 4-jährigen Sohn von Küssnacht am Rigi mit einem Motorboot Richtung Weggis. Auf der Höhe Weggis, rund 400 Meter vom Ufer entfernt, fiel offenbar der Knabe aus dem Boot. Er trug keine Schwimmweste. Sein Vater sprang offensichtlich in das kalte Wasser um seinen Sohn zu retten. Er kam selber in Not und rief um Hilfe. Kurze Zeit später konnte er von den Passanten nicht mehr gesehen werden. Beim Suchflug der REGA über der Unfallstelle konnte der Knabe im Wasser treibend festgestellt werden. Der Knabe wurde in bewusstlosen Zustand durch die Wasserpolizei aus dem See geborgen und der Sanitätscrew übergeben. Das herrenlose Motorboot fuhr im
41jähriger Vater wird nach wie vor vermisst – Suchaktion läuft weiter
Nachdem die erste Suchaktion in der Freitagnacht aufgrund der Dunkelheit beendet werden musste, wurde diese heute Samstagmorgen wieder fortgesetzt. Als erste Massnahme wurden die dort befindlichen Fischernetze durch den Besitzer eingezogen. Diese Suche verlief negativ. Die Wasserpolizei suchte daraufhin die Wasseroberfläche rasterförmig ab. Bis dato konnte der 41jährige Mann nicht gefunden werden. Ein Tauchgang in diesem Suchgebiet ist aufgrund der Seetiefe nicht möglich. Der Einsatz einer Unterwasserkamera ist vorgesehen.



























