«Klettern oder Hiphop-Dance am Lago Maggiore»
Im Frühling findet erneut das beliebte polysportive Lager in Tenero/TI statt. Für Jugendliche aus dem Thurgau gilt es noch einen der dreissig Plätze zu ergattern.
In Tenero/TI sind im Frühling fast jede Woche über 400 junge Sportler anzutreffen. Verbände aus der ganzen Schweiz und gar aus dem Ausland kommen nach Tenero, um auf dem grossen Sportgelände zu trainieren. Thurgauer Jugendliche ab 14 Jahren können sich im polysportiven Jugendsportcamp vom 30. März bis 5. April unter die Athleten mischen. Das Lager findet im Centro Sportivo in Tenero, direkt am Lago Maggiore, statt. Die Kosten für die abwechslungsreiche Sportwoche betragen 300 Franken. Darin eingeschlossen sind gemeinsame Reise, Unterkunft, Verpflegung und Unterricht. Interessierte Jugendliche können sich unter www.jugendsportcamps.ch anmelden oder das Sportamt Thurgau kontaktieren: Telefon 052 724 29 41, sportamt@tg.ch
Schon seit über 20 Jahren wird das polysportive Lager in Tenero erfolgreich durchgeführt. Wie Hanu Fehr von der Abteilung Jugend und Sport des Sportamts Thurgau berichtet, nehmen jedes Jahr rund 30 Jugendliche zwischen 14 und 20 Jahren am Lager teil. Die jungen Leute würden während einer Woche von drei Leitern betreut, so Fehr weiter. «Alle Betreuer haben eine J+S Leiter Annerkennung in den Disziplinen Turnen oder Leichtathletik. Die Teilnehmer sind meist schon irgendwo in einem Verein oder in einer Sportart verankert, müssen dies aber nicht sein. Das Lager bietet ihnen eine Möglichkeit in verschiedenen Sportarten zu schnuppern. Für anspruchsvolle Disziplinen, wie beispielsweise Klettern, holt sich das Leiterteam zur Unterstützung spezialisierte Instruktoren», meint Fehr.
Hanu Fehr ist schon seit elf Jahren als Leiter in verschiedenen J+S Lagern tätig. Bevor es diesen Frühling losgeht, werden er und seine Mitarbeiter sich noch zu einer Leiterteam-Sitzung treffen, um das ganze Wochenprogramm nochmals durchzuarbeiten. «Wenn auf dem ganzen Sportgelände 400 Jugendliche trainieren wollen, gibt es eine Menge zu organisieren und zu reservieren», so Fehr. Auch Verbesserungen und Änderungen müssen erfolgreich umgesetzt werden. Fehr erklärt: «Am Ende der Woche machen wir jedes Jahr eine Camp-Umfrage. Mit dem Feedback können wir das Programm für das nächste Jahr verbessern und eventuell beliebte Sportarten mehr fördern. In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass Leichtathletik nicht mehr so populär ist wie früher. Wir setzten jetzt mehr auf Trendsportarten wie Skaten, Klettern oder gar Hiphop-Dance. Die Camp-Umfragen ergeben jedes Jahr eine positive Bilanz, das Feedback der Teilnehmer ist sehr gut.»



























