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Kleiderregeln wie im Kloster?

Trogen. Am Berufsbildungszentrum in Wil wurden strengere Kleidungsvorschriften erlassen. Wie sieht es im Appenzellerland aus?

Am Berufsbildungszentrum in Wil weht seit kurzem ein modisch rauer Wind. Neben diversen anderen Verhaltensregeln wurde nun auch die Kleiderordnung strikt reglementiert. Bauchfreie Oberteile und sichtbare Tangas gehören damit der Vergangenheit an.

Wie sinnvoll sind solche Vorschriften? Wäre es nicht besser, gleich Schuluniformen einzuführen? Viele Lehrpersonen stören sich am offenherzigen Look der Schülerschaft. Im Appenzellerland nimmt man es dagegen gelassen.

«Bei uns existiert nur eine Regel und die besagt, während des Unterrichts wird keine Kappe getragen», sagt Johannes Schläpfer, Prorektor an der Kantonsschule Trogen und Leiter Berufsfachschule Wirtschaft und Fachmittelschule.

«Das Thema Schuluniform ist höchstens ein Aufsatzthema, aber ansonsten stand eine bestimmte Kleiderordnung nie zur Diskussion», so Schläpfer. Da kann sich die Schülerschaft im Appenzellerland freuen.

Wie die Wiler Zeitung berichtet, findet die Mehrheit ihrer Altersgenossen in Wil die Kleiderordnung sehr streng, eine Schülerin verglich diese sogar mit denjenigen eines Klosters.

Appenzell AusserrhodenAppenzell Ausserrhoden / 14.09.2007 - 13:22:00