Klartext, bitte!
Glosse. Wir von appenzell24.ch schätzen unsere gedruckte Konkurrenz aus der Region (erscheint sechsmal wöchentlich, kostet 329 Franken jährlich) sehr.
Wir lesen sie. Und wenn etwas Wesentliches publiziert wird, was wir auf appenzell24.ch (an 365 Tagen online und immer gratis) noch nicht vermeldet haben, dann ziehen wir gerne nach – selbstverständlich mit Angabe der entsprechenden Quelle, also Namensangabe des entsprechenden Mediums. Das würde dann etwa lauten: «Wie die Basler Zeitung berichtet…».
Dieser Fall kommt natürlich selten vor, weil die Basler Zeitung so gut wie nie über das Appenzellerland berichtet und wir sie ehrlich gesagt auch gar nicht lesen.
Das Blatt aber, das wir meinen (ein Schnupperabo für sechs Wochen gibts für 20 Franken), tut das täglich (ausser sonntags). Und manchmal, ganz selten, wird darin auch Bezug auf appenzell24.ch (Schnupperabos gibts nicht, günstiger als gratis geht nicht) genommen. Meistens werden wir kritisiert. Das macht soweit nichts – mit Kritik muss jedes Medium leben.
Aber wenn man schon kritisiert, soll man den Empfänger auch direkt ansprechen. Das, liebe Redaktion der Appenzeller Zeitung, macht Sinn, weil ein Teil der Leserinnen und Leser sonst vielleicht gar nicht versteht, um was es geht (und wir erst nach zweimaligem Lesen realisieren, dass wir gemeint sind). Und wir meinen auch, dass man für 329 Franken jährlich (Vierteljahresabo 92 Franken) Klartext verlangen darf. Die Appenzeller sind es nämlich gewohnt, dass man offen miteinander spricht. Und nicht «hene-n-ume».



























