Klangwelten aus Stein und Holz am «Suppentag»
Reute/AR. Die Kirchenvorsteherschaft lud zum ökumenischen Gottesdienst in der Kirche ein, mit anschliessendem Suppenessen im MZG Reute Dorf.
Erstmals nun wurde dieser Anlass mit einer Matinee des Trios «Gramorimba» aufgewertet, das im Anschluss an den Gottesdienst durch die evangelisch-reformierte Pfarrerin Marion Giglberger, Reute, und den katholischen Pfarrer Johannes Kühnis, Oberegg, Stücke von unterschiedlichsten Komponisten interpretierte.
Kaum einer der Gottesdienstbesucher hatte wohl je zuvor ein «Gramorimba» zu Gesicht bekommen, das weltweit einzige Lithophon, das sowohl Grund- als auch Oberton gestimmt ist. Rudolf Fritsche, der zusammen mit seinen Kollegen Tino Schloss (Flöte) und Hans Gschwend (Cello) die Matinee bestritt, erklärte das ausgefallene Instrument nach dem Konzert den Gottesdienstbesuchern. Tatsächlich entspringen diesem Instrument aus Holz und ausgewählten Mineralien, das entfernt an ein Xylophon erinnert, Klänge von beglückender Harmonie und Klangfarbe.
Zuvor hatte das Trio «Gramorimba» eindrücklich bewiesen, dass sich dieses ausgefallene Instrument für die verschiedensten Stilrichtungen eignet: vom Appenzeller Zäuerli bis zu Schuberts Impromptu Nr. 3, von südamerikanischen Waisen bis zum «Schacherseppeli» reichte das Repertoire. Mit einem bunten Blumenstrauss von Melodien vertrieb das Trio den Gottesdienstbesuchern die Zeit bis zur Mittagslabung in der Turnhalle des Mehrzweckgebäudes Schulhaus Dorf. Theodor Sigrist, seit vielen Jahren als «Suppenkoch» bewährt, enttäuschte die Besucher auch diesmal nicht. Konfirmanden und Mitglieder der Kirchenvorsteherschaft bewirteten die Besucher aus Reute, Oberegg und Umgebung.



























