
Klänge aus Oberegg und einheimischer Humor
Walzenhausen. Die Clownfrau Myrielle aus Walzenhausen brachte die Senioren kürzlich in der MZA in Walzenhausen zum Schmunzeln und Lachen.
Den humorvollen Adventsanlass umrahmte die Hausmusik Ulmann und Pfarrerin Corinna Boldt verdeutlichte, dass Gott sich immer finden lässt.
Marianne Wüger begrüsste namens der Frauenvereine Lachen und Platz, der katholischen Frauengemeinschaft sowie der evangelischen und katholischen Kirchgemeinde die Anwesenden zur besinnlichen Adventsfeier. Ein spezieller Gruss galt Gemeindepräsident Clemens Wick, Pater Hesso und Pfarrerin Corinna Boldt verbunden mit einem Dank für das Sponsoring der Feier.
Fünfzehn Jahre Seniorenadventsfeier
Die Sprechende verwies auf das kleine Jubiläum der Seniorenadventsfeier in diesem Rahmen. Seit genau fünfzehn Jahren wird sie von den verschiedenen Frauenvereinen und den beiden Kirchen organisiert. Traditionell übergab Marianne Wüger nach der Begrüssung das Wort an Pfarrerin Corinna Boldt. Sie stellte fest, dass wer von ganzem Herzen suche, Gott finde. Diese Worte unterstrich die Pfarrerin mit einer Orange als Gleichnis für die Adventszeit. Während die Orange von aussen ein vollkommenes Bild abgebe, lade sie dazu ein, die Frucht zu nehmen und zu geniessen.
Auch die Adventszeit mit ihrer Strassenbeleuchtung, Guetzli, Punch und Glühwein lade zum Geniessen ein. Zurück zur Orange, sie sei ein Versprechen, eine Verheissung. Doch erst beim Schälen verströme sie Aroma und nur durch das Schälen lasse sich das süsse Fruchtfleisch geniessen. In den Alltag übertragen verberge die Adventszeit das Eigentliche.
Das Eigentliche müsse jedes Jahr aufs Neue herausgeschält werden. Die Adventszeit zeige auf, dass Gott zur Welt gekommen sei um als Mensch dessenUnvollkommenheit kennenzulernen. Jede Kerze erzähle deshalb vom Licht, vom Lobgesang der Engel auf dem Feld, jeder Strohstern vom Stroh von Bethlehem und jedes Geschenk gebe die Freude weiter, die Gott uns mit Jesus gemacht habe.
Hausmusik Ulmann und Clownin
Nach den kraftvermittelnden Worten von Pfarrerin Corinna Boldt spielte die Hausmusik Ulmann mit Raphaela Ulmann, Bassgeige, Silvana Ulmann, Klavier, Samuel Ulmann, Perkussion, sowie Thomas Ulmann, Harmonika. Sie spielten neben weihnächtlichen Klängen auch bekannte Oldies. Danach folgte eine besinnliche Clownerie zum Thema Weihnachten der in Walzenhausen wohnhaften Clownfrau Myrielle. Myrielle, im Alltag Alterspflegerin und Fachfrau für Altersaktivierung mit Namen Muriel Wernli, zeigte die Nöte und Freuen einer „Meistro“-Assistentin auf. Infolge des Wegbleibens des „Meistros“ erhielt die teils tollpatschige aber immer fröhlich gestimmte Assistentin die Möglichkeit eines wundersamen Auftrittes mit einer kleinen Ziehharmonika.
Nach dem humorvollen Auftritt von Myrielle ging der Vorhang in der Mitte der Turnhalle in die Höhe und in der zweiten Hallenhälfte präsentierten sich wunderschön dekorierte Tische. Die Organisatoren luden zum gemeinsamen Vesperessen mit von der Gemeinde zusätzlich zum Sponsoring von tausend Franken gespendeten Dessert ein.
Die trotz Sponsoring entstandenen Kosten werden je zur Hälfte traditionell von beiden Kirchgemeinden getragen, seit fünfzehn Jahren. Auch dies verdankte Marianne Wüger herzlich, ebenso wie die Arbeit des Schulabwartes Rainer Vetter und der Schulklasse Wickard sowie das Abräumen durch eine bestens eingespielten Männergruppe.