Kioskeinbrecher will Asyl
Schaffhausen. Ein Mann wurde im Kanton Tessin festgenommen, nachdem er dort einen Asylantrag gestellt hatte. Bei der Überprüfung seiner Angaben war festgestellt worden, dass er durch die Schaffhauser Polizei gesucht wird.
Die Schaffhauser Polizei konnte ihm mehrere Kioskeinbrüche in Schaffhausen und Neuhausen am Rheinfall nachweisen. Trotz klaren DNA-Beweisen war er nur teilweise geständig.
Nähere Abklärungen haben ergeben, dass er seit 2004 unter sieben verschiedenen Namen und mit mehreren verschiedenen Geburtstagen polizeilich in Erscheinung getreten ist.
Danach soll er cirka 29 Jahre alt sein und aus Georgien stammen. Trotz seinen Einträgen gab er an, die Schweiz im November 2004 verlassen und seither nicht mehr besucht zu haben.
Der Gesamtdeliktsbetrag der ihm nachgewiesenen Taten beläuft sich auf über 30`000 Franken. Dabei richtete er einen Sachschaden von beinahe zehntausend Franken an. Das grösste Delikt will er zusammen mit einem Kumpanen begangen haben.
Von diesem konnte er aber nur den Vornamen nennen. Hauptsächlich wurden Zigaretten, Telefonkarten und Lose erbeutet.
Der Mann hatte sich vor der Untersuchungsrichterin zu verantworten und wurde gleich verurteilt.



























