Kindervertretung im Bundesrat gefordert
Trogen. Ein Stimmrecht und eine Kindervertretung im Bundesrat: Das sind Forderungen der 10. Kinderkonferenz, die am Samstag in Trogen zu Ende gegangen ist.
Teilgenommen haben 10- bis 15-jährige Kinder aus der ganzen Schweiz. Die Kinder fordern mehr Mitsprache in den Schulen sowie bei Bauprojekten, die den Nachwuchs betreffen. Ausserdem sollte Unterricht über Kinderrechte Pflicht werden und eine Beschwerdestelle geschaffen werden, wie die Veranstalter in einer Mitteilung vom Samstag schreiben.
Vor zehn Jahren anerkannte die Schweiz die UNO-Kinderrechte. Die an der Konferenz teilnehmenden Kinder hatten bei ihren Recherchen festgestellt, dass in der Schweiz die Rechte der Kinder bei weitem noch nicht vollständig eingeführt und umgesetzt sind. Und die Rechte seien noch nicht bei allen Kindern angekommen.
Die Kinderkonferenz hatte am Mittwoch begonnen. Die Forderungen und festgestellten Missstände werden nun in einen Schlussbericht zusammengefasst. Dieser soll an Politiker, Medien und danach via den von Nichtregierungsorganisationen erstellten Schattenbericht an den Kinderrechtsausschuss der UNO weitergeleitet werden.
Die 10. Kinderkonferenz wurde in Zusammenarbeit mit dem Kinderdorf Pestalozzi von der Kinderlobby Schweiz organisiert. Das Patronat hatte das Netzwerk Kinderrechte Schweiz.



























