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Kinderbetreuung geht online

Die Angebote für familienergänzende Kinderbetreuung in den 80 Thurgauer Gemeinden sind ab August 2008 gebündelt im Internet zu finden.

Dabei wird mit der Familienplattform Ostschweiz zusammen gearbeitet, die um den Thurgau ergänzt wird. Die kundenfreundliche Übersicht steigert die Attraktivität des Thurgaus für Familien.

Der Wunsch nach mehr Transparenz im Angebot familienergänzender Kinderbetreuung wurde schon von vielen Seiten geäussert. Weil immer mehr Frauen erwerbstätig sind, haben institutionelle Rahmenbedingungen für die Erleichterung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf an Bedeutung gewonnen. Kantone und Gemeinden mit einem guten Angebot an familienergänzender Kinderbetreuung sind sowohl für Familien als auch für Unternehmen attraktiv. Die neue Internetseite stellt somit eine wichtige Dienstleistung für Familien im Kanton Thurgau dar.

Die Vorarbeiten für das neue Angebot wurden vom Departement für Erziehung und Kultur ausgeführt. Dabei wurde eine Bestandeserhebung des Angebots in allen 80 Politischen Gemeinden und Städten durchgeführt. Diese Erhebung zeigt, dass es Kinderkrippen, die sowohl über lange Öffnungszeiten verfügen, während den Schulferien geöffnet sind als auch bereits Säuglinge aufnehmen, vorwiegend in grösseren Gemeinden oder Städten gibt. In den ländlichen Gebieten des Kantons gibt es wenige Krippenplätze, hingegen ist das Tagesfamilienangebot häufig gut ausgebaut und wird in der Regel über Tageselternvereine vermittelt. Für die Betreuung von Schulkindern gibt es am häufigsten Mittagstischangebote, vereinzelt Tagesschulen sowie Angebote der Aufgabenhilfe und Randzeitenbetreuung.

Gleichzeitig mit der Bestandeserhebung wurde die Einbindung des Thurgauer Angebots in die bestehende Familienplattform Ostschweiz (www.familienplattform-ostschweiz.ch) abgeklärt. Die Familienplattform Ostschweiz wurde im Auftrag der St. Galler Wirtschaftsverbände nach zweijähriger Konzept- und Aufbauarbeit im Jahr 2005 gestartet. Sie wird heute von einem Verein geführt und in gemeinsamem Engagement von Wirtschaftsverbänden, der öffentlichen Hand (Kanton und Gemeinden) sowie Unternehmen finanziert. Aktuell umfasst die Plattform die Kinderbetreuungsangebote der Region St.Gallen und Appenzell Ausserrhoden. Durch die Einbindung des Kantons Thurgau verstärkt sich ihr überregionaler Charakter. Der Präsident des Vereins Familienplattform Ostschweiz, der Unternehmer Christof Stürm, betont die Bedeutung der gemeinsamen Beteiligung von Wirtschaft und öffentlicher Hand. Damit werden wichtige Signale bezüglich der Themenkreise Familie und Erwerbstätigkeit ausgesandt, zudem können die Dienstleistungen breit abgestützt werden.

Mit der Administration der Homepage ist die Frauenzentrale St.Gallen beauftragt. Sie ist verantwortlich für die Aktualisierung der Homepage und gewährleistet eine standardisierte Datenerfassung. Die Kosten für die ständige Aktualisierung und den Unterhalt der Homepage belaufen sich jährlich auf rund 15 000 Franken. Diese werden vom Kanton, von den Wirtschaftsverbänden (Industrie- und Handelskammer Thurgau, Thurgauer Gewerbeverband, Thurgauer Bauernverband) und dem Verband Thurgauer Gemeinden getragen. Die Kosten der Erst-Erfassung des Angebots im Umfang von 15 000 Franken werden vom Kanton übernommen. Bildlegenden: – Die Projektleiterin Anna Hecken. –

ThurgauThurgau / 26.05.2008 - 15:48:00