«Kinder wollen lernen»
Bürglen. Turi Schallenberg, Schulpräsident, ist der Meinung, dass Kinder gerne spielend lernen. «Deshalb JA zu HarmoS», schreibt er in einem Leserbrief.
HarmoS wurde zu einem emotionalen Thema, weil sich viele Eltern die Frage stellen, ob die Einschulung für die Vierjährigen zu früh sei.
Hier muss man unbedingt etwas klarstellen; Einschulung heisst diesbezüglich, obligatorisch erklären des Kindergartens. Kinder, die bis zum 31.07. vierjährig wurden, werden nach den Sommerferien in den Kindergarten ?eingeschult? (tönt besser als ?eingekindergartet?). Im Kindergarten wird auch weiterhin spielend gelernt. Kinder spielen gern und lernen gern, man muss sie nur lassen, und genau das macht man im Kindergarten. Eltern von Kindern, die noch nicht schul-, oder genauer gesagt kindergartenreif sind, können ein Gesuch an den Schulleiter oder die Schulbehörde stellen und ihr Kind zurückstellen lassen.
Im darauf folgenden Gespräch bestimmen Eltern und Schulevertreter gemeinsam, was für das Kind am besten ist. Dies ist die gängige Praxis im Thurgau und wird sich mit HarmoS nicht verändern.
HarmoS verändert die Thurgauer Schule nicht, bringt aber schweizweit für die Kinder einige Vorteile, welche Eltern und alle andern Interessierten unter www.jazuharmos-tg.ch nachlesen können.



























