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Kinder- und Jugendarbeit auf vier Säulen

Arbon. Der Stadtrat hat eine neue Grundlage für die Kinder- und Jugendarbeit in Arbon verabschiedet.

Die mobile Kinder- und Jugendarbeit, die Schulsozialarbeit, die Kinder- und Familienarbeit sowie Aktivitäten zum Thema Regeln und Grenzen bilden künftig die vier Säulen der Arboner Kinder- und Jugendarbeit. Die verschiedenen Aufgaben und Angebote sollen als Gemeinschaftswerk von Kindern und Jugendlichen, Stadt, Schulen, Familien und verschiedenen Organisationen aufgebaut, umgesetzt und weiterentwickelt werden.

Neben der Stadt Arbon bieten heute bereits rund 50 Organisationen Leistungen für die Zielgruppe der Kinder- und Jugendlichen bis 20 Jahre an. Die Jugendarbeit der Stadt Arbon war bisher hauptsächlich auf den Jugendtreff Rondelle ausgerichtet. Die nun vom Stadtrat verabschiedete Grundlage für die künftige Kinder- und Jugendarbeit geht von einer Gesamtschau aus und verfolgt das Ziel, die einzelnen Problemstellungen und Aktivitäten gezielt zu vernetzen, aufeinander abzustimmen und laufend den veränderten Bedingungen anzupassen.

Strasse, Schule und Familie
Die von der Abteilung Soziales erarbeitete Grundlage besteht aus vier thematischen Säulen der Kinder- und Jugendarbeit: Die mobile Kinder- und Jugendarbeit ist bereits im Aufbau. Neben der Führung des Jugendtreffs bearbeiten die verantwortlichen Mitarbeitenden Projekte, besuchen regelmässig wechselnde Treffpunkte in Arbon und treten in Kontakt mit Kindern, Jugendlichen und Anwohnenden. Die Stadt arbeitet dabei eng mit dem Verein Jugendbegegnungsstätte Rondelle zusammen. Die zweite Säule sieht den Aufbau und die Finanzierung der Schulsozialarbeit durch die Schulgemeinden vor. Als dritte Säule will der Stadtrat mit zusätzlichen finanziellen Mitteln die Kinder- und Familienarbeit aufbauen. Sie hat zum Ziel, Eltern und Jugendliche frühzeitig in der Wahrnehmung ihrer Erziehungsverantwortung, bei Eigeninitiativen und in der Verwirklichung von Ideen und Projekten zu unterstützen. Die vierte Säule reagiert auf den zunehmenden Vandalismus im öffentlichen Raum. Die Stadt Arbon will dafür sorgen, dass Kinder, Jugendliche und Erwachsene den Umgang mit Regeln und Grenzen im öffentlichen Raum erlernen und erfahren.

Gemeinsame Umsetzung
Das Resultat einer breit abgestützten Vernehmlassung zum vorliegenden 4-Säulen-Konzept bei den Schulen und den beteiligten Organisationen und Vereinen hat den Stadtrat davon überzeugt, dass er in der Kinder- und Jugendarbeit auf dem richtigen Weg ist. Erfreulich ist, dass die Schulgemeinden die entsprechenden Konzepte für Schulsozialarbeit bereits erarbeitet haben und eine gemeinsame Umsetzung nun möglich ist. Die Sekundarschulgemeinde hat seit August 2008 zwei Mitarbeitende neu angestellt, die Primarschulgemeinde plant die entsprechende Durchführung für 2009. Die Hauptaufgabe der Stadt bleibt der Aufbau der aufsuchenden Kinder- und Jugendarbeit in Zusammenarbeit mit dem Verein Jugendbegegnungsstätte Rondelle. Die Kinder- und Familienarbeit wird von der Abteilung Soziales der Stadt Arbon in enger Zusammenarbeit mit bestehenden Organisationen wie Exxa, Kinderhaus, Elternforum und den Schulen aufbauen.

Für den Stadtrat ist die neue Grundlage für die Kinder- und Jugendarbeit ein weiterer Schritt in der Umsetzung einer aktiven Sozialpolitik, die sämtliche Generationen einschliesst.

ThurgauThurgau / 11.11.2008 - 13:48:00