Kind entkam Vergewaltiger knapp
Steckborn. Der Mann, der ein kleines Mädchen verdächtig angesprochen hat und nun in Haft sitzt, hat eine Vergewaltigung in einem anderen Fall zugegeben. Und: Er wollte auch das Mädchen missbrauchen.
Ende April ist in Zürich ein 45-jähriger Mann festgenommen worden, weil er verdächtigt wurde, im Mai 2007 in Steckborn TG ein achtjähriges Mädchen angesprochen zu haben. Inzwischen hat er eine Vergewaltigung in Zürich gestanden.
Wie die Zürcher Staatsanwältin Gabi Alkalay gegenüber dem Schaffhauser «Radio Munot» bestätigte, hat er in einer Einvernahme zugegeben, 2004 im Kanton Zürich eine Frau in einen Lieferwagen gezerrt, gefesselt und vergewaltigt zu haben. DNA-Spuren hatten ihn zuvor schwer belastet.
Der Steckborner Bezirksstatthalter Roger Forrer erklärte, auch im Steckborner Fall habe der 45-Jährige inzwischen zugegeben, er habe das Mädchen entführen und sexuell missbrauchen wollen. Er war damals beobachtet worden, wie er versuchte, das Kind in sein Auto zu locken.
Der Mann ist im Kanton Schaffhausen vor 20 Jahren schon verurteilt worden. Damals hatte er ein Kind in einen Keller gelockt. Diese Vorgeschichte führte die Ermittlungsbehörden auf seine Spur: Sie war der Anlass, ihn genauer zu überprüfen, als die Polizei alle in Frage kommenden Autos mit bestimmten Ziffern einer Zürcher Autonummer kontrollierte.
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