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Keine Verletzten bei Brand in Asylunterkunft

Kaltbrunn/SG. Sonntag, 27. September 2015. In der Nacht auf Sonntag, kurz nach Mitternacht, ist in einer Asylunterkunft an der Grafenaustrasse in Kaltbrunn ein Brand ausgebrochen. 14 Bewohner konnten das brennende Gebäude unverletzt verlassen. Sie wurden durch die Gemeinde in der Zivilschutzanlage untergebracht. Rund 70 Feuerwehrangehörige standen im Einsatz. Sie konnten nicht mehr verhindern, dass das Haus vollständig ausbrannte. Der Sachschaden beträgt mehrere hundert tausend Franken. Hinweise auf einen Brandanschlag bestehen keine.

Beim Eintreffen der ersten Rettungskräfte war bereits offenes Feuer sichtbar. 14 Bewohner konnten das brennende Haus selbständig verlassen.

Rund 70 Angehörige der Feuerwehren von Kaltbrunn, Benken und Uznach brachten nach rund zwei Stunden die Flammen unter Kontrolle. Sie loderten immer wieder auf. Das Dach musste abgedeckt werden. Die Einsatzkräfte verhinderten ein Übergreifen des Feuers auf angebaute Stalleinrichtungen und Remisen.

In der Asylunterkunft wohnten insgesamt 24 Personen. Zum Zeitpunkt des Brandausbruches hielten sich 14 im Haus auf.

Das Gebäude ist nicht mehr bewohnbar. Die Asylbewerber wurden durch die Gemeinde Kaltbrunn vorübergehend in der Zivilschutzanlage untergebracht.

Nebst den Feuerwehren standen mehrere Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen, ein Rettungswagen und ein Notarzt im Einsatz.

Abklärungen von Kriminaltechnikern und Fachspezialisten der Kantonspolizei St.Gallen haben ergeben, dass sich die Brandausbruchszone in einem Zimmer im Innern des Hauses befindet. Es bestehen keine Hinweise auf einen Brandanschlag.

St.GallenSt.Gallen / 27.09.2015 - 10:47:09