• Aargau
  • Appenzell Ausserrhoden
  • Appenzell Innerrhoden
  • Basel-Landschaft
  • Basel-Stadt
  • Bern
  • Freiburg
  • Genf
  • Glarus
  • Graubünden
  • Jura
  • Luzern
  • Neuenburg
  • Nidwalden
  • Obwalden
  • Schaffhausen
  • Schwyz
  • Solothurn
  • St.Gallen
  • Stadt Winterthur
  • Stadt Zürich
  • Tessin
  • Thurgau
  • Uri
  • Waadt
  • Wallis
  • Zug
  • Zürich

Keine Überbauung auf Klein Venedig

Kreuzlingen. Das Gebiet Klein Venedig in Kreuzlingen soll nicht überbaut werden. Es soll für allgemeine Freizeitnutzungen frei gehalten werden.

Das sieht der Stadtentwicklungsplan (Step) vor, den die Stadt am Donnerstag vorstellte.

Darin ist vorgesehen, das Gelände unmittelbar am Bodensee-Ufer an der Grenze zu Konstanz (D) von Bauten frei zu halten. Heute dort bestehende Sportanlagen sollen ins Döbeli umgesiedelt werden. Dieses liegt ebenfalls unmittelbar an der Grenze zu Konstanz – allerdings nicht am Seeufer.

Die Konstanzer Behörden wiederum sind derzeit damit beschäftigt, auf Klein Venedig den Bau eines Konzerthauses zu planen. Käme es zustande, würden sich hier die Stadtplanungen der Nachbargemeinden widersprechen. Wohn- und Gewerbebauten sollen in Kreuzlingen nur noch entlang der bereits bestehenden Seestrasse möglich sein.

Stellung nehmen
Zur Stadtentwicklungsplanung können Interessierte nun bis zum 20. Oktober Stellung nehmen. Step selbst muss noch vom Gemeinderat genehmigt werden.

Mit Step will die Stadt ihre langfristige Entwicklung in den Bereichen Siedlung, Verkehr sowie Frei- und Grünräume planen. Was in Kreuzlingen bis jetzt organisch gewachsen oder partiell geplant wurde, soll jetzt in einer umfassenden Gesamtplanung zusammengeführt werden.

Gewerbeland
Step sieht beispielsweise vor, die Hauptstrasse im Gebiet der Innenstadt zu einer Begegnungszone mit Tempo 20 umzugestalten. Geplant ist auch, um der steigenden Nachfrage nach Industrie- und Gewerbeland entsprechen zu können, bei der Autobahnausfahrt Süd neue Flächen zu erschliessen.

Geprüft werden ausserdem sogenannte Arbeitsplatzzonen, die gemeinsam mit Nachbargemeinden betrieben werden. Grundlagen für Step bildeten das 2005/06 erarbeitete Leitbild sowie eine umfassende Analyse aller städtischen Quartiere.

Bis zu 190 Einwohner pro Jahr mehr
Dem Entwicklungskonzept liegt ein geschätztes Bevölkerungswachstum von jährlich 0.5 bis 1 Prozent zugrunde. Das entspräche jährlich etwa 95 bis 190 Personen. Die bisher eingezonten Flächen reichen in diesem Szenario noch bis 2025 beziehungsweise für 3000 weitere Einwohner.

ThurgauThurgau / 14.08.2008 - 15:40:00