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Keine Todesopfer, weniger Verletzte, mehr Unfälle auf Nidwaldner Strassen

Kanton Nidwalden. Im vergangenen Jahr sind im Kanton Nidwalden 241 Unfälle mit 86 Verletzten registriert worden. Es haben sich 162 Unfälle ohne und 79 mit Verletzten sowie einem Sachschaden von rund 2.1 Mio. Franken ereignet. Erfreulicherweise sind keine Todesopfer zu beklagen und die Zahl der Verletzten ist weiter rückläufig. Negativ ist die Zunahme von Unfallbeteiligten, welche unter Alkoholeinfluss gestanden sind.

Gegenüber dem Jahr 2010 erhöhten sich die registrierten Verkehrsunfälle um 3 %. Die Unfallzahlen liegen um 10 % unter dem Durchschnitt der letzten 10 Jahre. Bereits zum siebten Mal seit 1948 (Beginn der statistischen Verkehrsunfall-Erfassung) mussten keine Todesopfer beklagt werden. Weiter rückläufig ist die Zahl der Verletzten (Rückgang 98 auf 86). Bei den Schwerverletzten war eine leichte Zunahme zu verzeichnen (+3). Seit dem Jahre 1954 mussten noch nie so wenige Verletzte registriert werden. Hauptursache beim direkten Einfluss des Lenkers oder der Lenkerin waren wiederum Unaufmerksamkeit und Ablenkung (53 %). Bei 26 % der Unfälle waren bei den Beteiligten Alkohol, Drogen/Medikamente oder Übermüdung die Ursache. Die Zahl der Unfallbeteiligten, welche unter Alkoholeinfluss standen, nahm von 15 auf 25 zu. In 74 Fällen war das Nichtanpassen der Geschwindigkeit an die Strassen-, Sicht- und Verkehrsverhältnisse und das Überschreiten der Höchstgeschwindigkeit die Ursache. Gegenüber dem Vorjahr waren 2 Fussgänger weniger an Unfällen beteiligt. 3 erwachsene Fussgänger und 1 Kind wurden leicht, 2 Erwachsene schwer verletzt. Im April und im Juni wurden mit je 28 am meisten und im September mit 11 am wenigsten Unfälle registriert. Unfallträchtigster Wochentag war der Samstag mit 42 Unfällen. Zwischen 17.00 und 18.00 Uhr ereigneten sich die meisten Unfälle (20). In 5 Gemeinden waren Abnahmen von 1 bis 11 Unfällen zu verzeichnen. Zunahmen zwischen 1 und 27 Unfällen registrierte man in den Gemeinden Ennetmoos, Oberdorf, Dallenwil und Hergiswil. Nach wie vor geschehen in den Gemeinden Stans und Hergiswil die meisten Unfälle. Mit 10 Unfällen war der Bereich Km 101, Autobahn A2, Hergiswil, Richtung Norden die unfallträchtigste Stelle.

NidwaldenNidwalden / 17.01.2011 - 14:14:41