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Kein Muezzin im Appenzellerland

AI/AR. Muezzin-Rufe im Appenzellerland - da sind Konflikte vorprogrammiert. «20 Minuten» meldete nämlich, der Künstler wolle seine Aktion auf der Ebenalp wiederholen. Stimmt gar nicht, sagt der.

Vor rund einer Woche, am Abend des 11. Juli, erklangen vom Turm der St.Laurenzenkirche in St.Gallen Muezzin-Rufe. Eine Kunstaktion, wie sich später herausstellte – und zwar eine, die sehr unterschiedliche Reaktionen hervorrief. Und auch auf der Ebenalp erschallten die Muezzin-Rufe. In einem Artikel erwähnte «20 Minuten», dass der Künstler die Aktion auf der Ebenalp auch wiederholen wolle, der Zeitpunkt sei noch nicht bekannt.

Wiederholung nur auf Einladung
Auch unser Medium appenzell24.ch nahm diese Meldung unter Berufung auf das «20 Minuten» auf. Jetzt meldete sich – der inzwischen als Johannes Gees entarnte – Künstler bei uns. «Die Meldung, ich wolle die Aktion auf der Ebenalp wiederholen, ist falsch», stellt Gees den Sachverhalt richtig und doppelt nach: «Ich werde die Aktion mit Bestimmtheit auf der Ebenalp nicht wiederholen – es sei denn, ich würde dazu eingeladen», fügt er mit einem leichten Schmunzeln hinzu.

Absurdität der Minarett-Diskussion
Gees gibt an mit seiner Aktion die Absurdität der Diskussion um den Bau von Minaretten aufzeigen zu wollen – trotzdem wird ein grosser Teil des Appenzellerlandes wohl erleichtert sein, nicht in den Genuss der Kunstaktion mit den Muezzin-Rufen zu kommen.


Weitere Artikel zu diesem Thema:
«Wer steckt hinter Islam-Gesang?», (12.07.2007)

Appenzell InnerrhodenAppenzell Innerrhoden / 18.07.2007 - 08:07:00