Kein Judenhass im Appenzellerland
AI/AR. Kürzlich ist in Zürich ein Mann aus antisemitischen Hintergründen angegriffen worden. In unserer Region sind keine Fälle dieser Art bekannt.
Wie der «Blick» berichtet, wurde in Zürich ein 60-jähriger Mann der jüdischen Gemeinschaft von einem unbekannten Täter angegriffen. Markus S. gab gegenüber «Blick» zur Auskunft, dass der Mann, der mit einem Messer auf ihn losging, bei der Tat «Ich muss Juden töten» ausrief.
Muslimische Antisemiten
Angeblich handelt es sich bei dem Täter um einen Marokkaner. Die Tatsache, dass immer öfter Muslime derartige antisemitische Angriffe ausüben, ist Dr. Georg Otto Schmid, Mitarbeiter der Informationsstelle Kirchen-Sekten-Religionen, nicht unbekannt: «Neonazis sind eher dazu geneigt, gegen alle Ausländer vorzugehen, nicht unbedingt gegen Juden. Der Nahost-Konflikt hingegen führt dazu, dass immer mehr Muslime sich mit den Palästinensern solidarisieren. Aus diesem Grund vermehren sich solche Übergriffe auf Angehörige der jüdischen Gemeinschaft.»
Rechtsextreme Türken benutzen sogar des Öfteren bei Vandalenakten, wie das Besprayen von jüdischen Friedhöfen, das Hakenkreuz als Symbol des Hasses. Vor allem in Deutschland häufen sich derartige Übergriffe in den letzten Jahren und werden aus diesem Grund vermehrt thematisiert.
Die Lage im Appenzellerland
Wie sieht nun diesbezüglich die Lage im Appenzellerland aus? Die Kantonspolizei Innerrhoden sowie die Kantonspolizei Ausserrhoden entwarnen. «Uns sind zurzeit keine derartigen Fälle bekannt», erklären die Mediensprecher Paul Troger und Willi Moesch.



























