Kaum unmittelbare Gefahr für die Bevölkerung
Biel/BE. Die polizeiliche Fahndung nach Peter Hans Kneubühl läuft nach wie vor auf Hochtouren. Neue Erkenntnisse und Hinweise aus der Bevölkerung haben bisher nicht zur Anhaltung des Täters geführt. Nach Einschätzung der Polizei besteht für die Bevölkerung keine unmittelbare Gefahr, trotzdem ist Aufmerksamkeit angebracht.
Die Fahndung nach Peter Hans Kneubühl läuft auch heute Freitag, 10. September 2010, unvermindert weiter. Das Grossaufgebot der Kantonspolizei Bern wird dabei von Einsatzkräften aus anderen Kantonen und des Bundes unterstützt. Neue Erkenntnisse und Hinweise aus der Bevölkerung haben zu verschiedenen Interventionen im Grossraum Biel geführt, der Gesuchte konnte bisher aber nicht angehalten werden.
Aufgrund der Erkenntnisse über Peter Hans Kneubühl gehen die Untersuchungsbehörden davon aus, dass sich seine Wut und sein gewalttätiges Verhalten primär gegen Verwaltungsstellen und vorab die Polizei richtet.
Diese Einschätzung ist Grundlage der polizeilichen Massnahmen im Linde-Quartier in Biel. Die Polizei muss auch damit rechnen, dass der Täter wiederum sein Haus aufsuchen wird. Darum überwacht die Polizei mit unverändert vielen Kräften das Quartier. Um diese aber nicht unnötig weiterhin grosser Gefahr auszusetzen, wird ein Teil der
sichtbaren, uniformierten Präsenz durch getarnte Einsatzkräfte ersetzt.
Für die Bevölkerung besteht nach Einschätzung der Untersuchungsbehörden keine unmittelbare Gefahr. Trotzdem ist wegen seines unberechenbaren Verhaltens grosse Vorsicht angebracht. Die Polizei ersucht die Bevölkerung um Wachsamkeit. Allfällige Beobachtungen sollten möglichst rasch via Hotline (031 634 34 34) der Polizei gemeldet werden. Peter Hans Kneubühl ist vermutlich mit einem Gewehr bewaffnet. Er ist rund zwei Meter gross und von schlanker Statur. Er hat weisse Haare und einen weissen Stoppelbart. Er ist Brillenträger, trägt ein helles Hemd und dunkle Hosen. Bilder des gesuchten Mannes und seines ihm ähnlich sehenden Vaters können unter der Internet-Adresse www.police.be.ch herunter geladen werden.



























