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Kantonsübergreifender Fall: Verhaftung eines «rasenden» Einbrechers

Stans/NW Mitte Juli 2019 hat sich zwischen 06:30 und 07:15 Uhr ein Einbruch mit anschliessendem Fahrzeugdiebstahl ereignet. Inzwischen konnte ein mutmasslicher Täter ermittelt werden.

Am Sonntagmorgen, dem 14.07.2019 meldete ein Mitarbeitender der Luzerner Polizei telefonisch der Kantonspolizei Nidwalden, wonach im Kanton Basel-Landschaft ein Fahrzeug angehalten wurde, welches mutmasslich im Kanton Nidwalden entwendet worden sei.

Auf diesen Hinweis begaben sich Nidwaldener Kantonspo- lizisten zur betroffenen Fahrzeuggarage in Stans NW. Am Gebäude des Garagenbetriebs stellten diese eine Beschädigung fest, die auf einen Einbruchdiebstahl hinwies, bei dem ein Fahrzeug entwendet worden war. Dabei handelte es sich um eben jenen Audi RS4, welcher im Kanton Basel-Landschaft angehalten worden war.

Anhand der Ermittlungen geht die Polizei davon aus, dass am damaligen Sonntagmorgen ein 34-jähriger Franzose mit einer weiteren unbekannten Person von Frankreich in die Schweiz eingereist war und sich dann nach Stans begeben hatte. Dort verschaffte sich der Beschuldigte Zutritt zum Garagenbetrieb, behändigte den Fahrzeugschlüssel und entwendete das genannte Auto ohne Kennzeichen.

Auf der Autobahn A2 in Luzern fiel das Fahrzeug einer aufmerksamen Patrouille auf, welche die die Nachfahrt aufnahm. Aufgrund der rasanten Fahrweise, der Franzose beschleunigte den Audi RS4 zeitweise auf über 200 km/h, entzog sich der Lenker der Kontrolle. Erst als ihm der Kraftstoff ausging, konnte der Audi RS4 auf der Autobahn A2 in Basel-Landschaft durch die Polizei angehalten und der Lenker arretiert werden.

Der 34-jährige Franzose muss sich nun vor einem Nidwaldner Gericht neben Einbruchdiebstahl auch wegen diversen Widerhandlungen gegen die Strassenverkehrs- gesetzgebung verantworten. In diesem Zusammenhang wird auch über eine Landesverweisung geurteilt.

Die Ermittlungen erfolgten durch die Staatsanwaltschaft und Kantonspolizei Nidwalden in Kooperation mit der Luzerner Polizei, Kantonspolizei Solothurn sowie der Polizei Basel-Landschaft.

NidwaldenNidwalden / 11.09.2019 - 13:02:43