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Kantonspolizist bei Übung schwer verletzt

Aeschi /BE. Bei einer Rettungsübung ist am Montagmittag in Aeschi bei Spiez ein 36- jähriger Mitarbeiter der Kantonspolizei Bern schwer verletzt worden. Er war bei einer Schwelle in der Kander von einem Spezialboot gestürzt und konnte erst nach einiger Zeit geborgen werden. Er musste mit der Rega ins Spital geflogen werden. Sein Zustand ist kritisch.

Zehn Mitarbeitende der Seepolizei der Kantonspolizei Bern absolvierten am Montag, 29. Oktober 2012, in der Region Spiez einen Wiederholungskurs. Dabei sollte auch die Rettung einer verunfallten Person aus einer Schwelle mit einem Spezialboot geübt werden. Sämtliche Mitarbeitenden waren mit einem Tauchanzug, Helm und einer Schwimmweste ausgerüstet.

Nachdem einige Durchgänge absolviert worden waren, geriet kurz nach 12.30 Uhr ein Zweierteam in Schwierigkeiten. Ein 36-jähriger Mitarbeiter der Seepolizei stürzte dabei ins Wasser und geriet in die Wasserwalze. Er konnte schliesslich erst unterhalb einer weiteren Schwelle geborgen werden. Es muss davon ausgegangen werden, dass er sich mehrere Minuten unter Wasser befunden hatte.

Seine Kollegen begannen sofort mit der Wiederbelebung, welche schliesslich durch die ausgerückte Ambulanzbesatzung weitergeführt wurde. Der Mitarbeiter wurde schliesslich mit einem Rega-Helikopter ins Spital geflogen. Gemäss letzten Angaben ist sein Zustand kritisch. Die Angehörigen des Polizisten sowie die direkt betroffenen Kolleginnen und Kollegen wurden betreut. Unter Leitung der regionalen Staatsanwaltschaft Oberland wurde eine Untersuchung zur Unfallursache eingeleitet.

„Wir alle sind in Gedanken bei der betroffenen Familie und hoffen so sehr auf einen guten Ausgang dieses tragischen Unglücks“, sagte der Kommandant der Kantonspolizei Bern, Dr. Stefan Blättler. Er dankte den Kollegen des Betroffenen für den Einsatz bei der Bergung.

BernBern / 30.10.2012 - 08:53:53