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Kantonspolizei soll sich auf Zukunft ausrichten

Appenzell Ausserrhoden. Die Kantonspolizei von Appenzell Ausserrhoden soll sich auf die Herausforderungen der Zukunft ausrichten.

Um die strategischen Ziele festlegen zu können, wird das Departement Sicherheit und Justiz (DSJ) eine umfassende Analyse der Tätigkeiten der Kantonspolizei vornehmen. Dies ist das Ergebnis von verschiedenen Berichten, die das DSJ in Auftrag gegeben hat und nun veröffentlicht. Neben der Leistungsanalyse versprechen auch organisatorische Änderungen und die geplante Verlegung der Kantonspolizei ins Zeughaus Herisau positive Effekte.
Die vom Regierungsrat von Appenzell Ausserrhoden im Sommer durchgeführte Bevölkerungsbefragung ergab, dass die Sicherheit im Kanton besonders geschätzt wird, aber auch, dass Kriminalität und Vandalismus in den Augen der Ausserrhoder Bevölkerung zu den wichtigsten Herausforderungen der Zukunft gehören. Um eine ausgewogene Entscheidbasis für die künftige Ausrichtung der Ausserrhoder Kantonspolizei zu erhalten, wurden verschiedene Berichte in Auftrag gegeben. Neben dem Report des zurücktretenden Polizeikommandanten Hansjörg Ritter wurde der frühere Zuger Polizeidirektor Hanspeter Uster mit einer Analyse der Situation der Kantonspolizei beauftragt. In einem ersten Teil kam alt Regierungsrat Hanspeter Uster zum Schluss, dass die Kantonspolizei im Rahmen der Revision des Polizeigesetzes zusätzliche Stellen benötigt. Diesem Anliegen folgte der Kantonsrat am 14. September 2009 bei der Verabschiedung des Polizeigesetzes, insbesondere mit der Schaffung einer Stabsstelle zur Unterstützung des Kommandanten. Daneben wird zur Beschleunigung der Verfahren die Eingliederung der Jugendkontaktpolizei in die Kriminalpolizei empfohlen. Das Projekt Zeughaus wird sehr positiv bewertet, da so verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei besser zusammenarbeiten können. Ebenso wird die fachliche und räumliche Nähe von Staatsanwaltschaft und Polizei im geplanten Zeughaus Herisau als ideal hervorgehoben.
Der zweite Teil der externen Untersuchung, der nun veröffentlicht wurde, empfiehlt die Erarbeitung einer Strategie und die Formulierung einer Leistungsdefinition, die die künftige Arbeit der Kantonspolizei umfassen sollen. Voraussetzung dafür ist eine methodische Aufarbeitung der aktuellen Leistungen der Kantonspolizei. Zentrale Vorgaben für die Polizeiarbeit in Appenzell Ausserrhoden sind die sichtbare Präsenz, die präventive Wirkung und die Bürgernähe.
Die Definition der strategischen Ausrichtung und der Leistungen der Kantonspolizei wird Aufgabe des künftigen Polizeikommandanten oder der künftigen Polizeikommandantin sein, begleitet vom Departement Sicherheit und Justiz. Das Wahlverfahren für die Nachfolge des in Pension gehenden Kommandanten ist derzeit in Gang.
– Polizeibericht 2010 (Hansjörg Ritter, Kommandant der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden)
– Beurteilung des Polizeiberichts 2010 und der Ressourcensituation der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden – Zwischenbericht vom 31.7.2009 (alt Regierungsrat Hanspeter Uster, Kanton Zug)
–  Beurteilung des Polizeiberichts 2010 und der Ressourcensituation der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden – Schlussbericht vom 20.10.2009 (alt Regierungsrat Hanspeter Uster, Kanton Zug)Anmerkung: Der Schlussbericht umfasst nicht den Zwischenbericht.

Appenzell AusserrhodenAppenzell Ausserrhoden / 24.11.2009 - 12:59:26