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Kantonspolizei Freiburg sorgt für mehr Sicherheit im Strassenverkehr 


Die Prävention im Strassenverkehr ist ein wesentlicher Bestandteil der Arbeit der Kantonspolizei Freiburg. Mit der Kampagne „Juste Juste“ setzt sich der Korps für ein angemessenes Miteinander im Strassenverkehr ein.

Die Sicherheit auf den Strassen des Kantons obliegen der Kantonspolizei. Dabei arbeitet die Polizei eng mit weiteren Partnern wie dem Amt für Strassenverkehr und Schifffahrt, dem Mobilitätsclub TCS oder der Beratungsstelle für Unfallverhütung zusammen. Gemeinsam stellen alle Beteiligten ein sicheres Verkehrsnetz zur Verfügung, doch es kommt bei der Sicherheit auch auf das Verhalten jedes Verkehrsteilnehmers an.



Wichtig: Stets mit angepasster Geschwindigkeit unterwegs

Autolenker sollten ihre Geschwindigkeit stets den Umständen anpassen, manchmal ist es nicht sinnvoll, so schnell zu fahren, wie es laut Beschilderung erlaubt ist. Die Kantonspolizei rät, besonders bei Wetterverhältnissen wie Nebel, Schnee oder Glätte das Tempo zu reduzieren.



Bei schnellem Tempo ist erhöhte Aufmerksamkeit besonders wichtig. Laut Kantonspolizei engt eine hohe Geschwindigkeit das Sichtfeld ein und Autolenker nehmen nicht wahr, was seitlich von ihnen passiert. Im Zweifel empfiehlt sich daher in bestimmten Situationen eine Geschwindigkeitsreduzierung. Wer schneller fährt, muss ausserdem bedenken, dass sich der Bremsweg deutlich verlängert. Auch wenn das Fahrzeug zu schwer ist, verlängert sich der Bremsweg erheblich.

Um den Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug zu bestimmen, ist die 2-Sekunden-Regel perfekt. Fahrzeuglenker merken sich dazu einfach einen bestimmten Punkt, an dem das vorn fahrende Auto gerade vorbeifährt – gut geeignet sind beispielsweise ein Baum oder ein Verkehrsschild. Nun zählen die Fahrer die Sekunden, bis sie selbst diesen Punkt erreicht haben. Der Regel entsprechend sollten mindestens 2 bis 3 Sekunden verstrichen sein.

Selbstverständlich sollte das Beachten der Beschilderung sein, zudem müssen Autolenker natürlich an einer roten Ampel stoppen. Die Kantonspolizei Freiburg weist darauf hin, dass ein Regelverstoss zum Entzug der Fahrerlaubnis führen kann.



Kein Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss

Die Kampagne der Kantonspolizei Freiburg bezieht sich auch auf die Fahrtüchtigkeit der Autofahrer. Wer Alkohol getrunken hat, sollte sich keinesfalls ans Steuer setzen, sondern mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder anderweitig nach Hause fahren. Drogen am Steuer sind ebenfalls tabu. Alkohol und Drogen am Steuer sind nicht nur gefährlich, sondern stellen ein schweres Vergehen dar, das strafrechtlich verfolgt wird.

Wichtige Pausen bei Müdigkeit

Oftmals sind Fahrer lange unterwegs und werden müde, in diesem Fall sollten Sie eine ausreichend lange Pause einlegen. Erste Anzeichen für beginnende Erschöpfung können Nackenschmerzen, schwere Lider oder Konzentrationsprobleme sein. Laut Polizei Freiburg reicht bereits ein Schläfchen von 20 Minuten aus, um Energie zu tanken.

Unabhängig davon, mit welchem Fahrzeug Verkehrsteilnehmer unterwegs sind, ist Konzentration gefragt. Auch Fussgänger sollten sich nicht ablenken lassen. Fahrer sollten sich keinesfalls mit dem Smartphone beschäftigen oder das Navigationsgerät programmieren. Wer zwischendurch einen Anruf tätigen muss oder eine Nachricht schreiben möchte, sollte dazu anhalten.

Sichtbarkeit zu jeder Zeit

Velofahrer sollten nicht nur gut sichtbar im Strassenverkehr unterwegs sein und sich gerade in der dunklen Jahreszeit mit Reflektoren ausstatten, sondern sich auch umsichtig verhalten. Wer abbiegen möchte, muss dies mit einem gut sichtbaren Handzeichen anzeigen, denn nur so können andere Verkehrsteilnehmer sich darauf einstellen.



Rücksichtsvolles Miteinander

Zu guter Letzt gibt die Kantonspolizei wichtige Tipps zum zuvorkommenden Verhalten im Strassenverkehr. Dazu zählen unter anderem Handzeichen, um sich bei anderen Verkehrsteilnehmern zu bedanken und rücksichtsvolles Verhalten.



Ausbildung der kleinsten Verkehrsteilnehmer

Bei der Kantonspolizei Freiburg kümmert sich eine spezialisierte Abteilung um die Prävention im Strassenverkehr. Dabei geht es vor allem um die Zusammenarbeit mit anderen Behörden und die Verkehrssicherheit für Verkehrsteilnehmer jeden Alters. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Verkehrserziehung von Kindergarten- und Schulkindern. Beamte besuchen Kindergartengruppen und Schulklassen und geben einem dem Alter angepassten Verkehrsunterricht. Dabei stehen die Koprsangehörigen auch den Eltern als wichtige Ansprechpartner zur Verfügung.

Angebote des Touringclubs Schweiz TCS

Als Partner der Juste-Juste-Kampagne der Kantonspolizei Freiburg bietet der TCS unter anderem Fahrstunden und Kurse, um den eigenen Fahrstil zu verbessern. Es gibt Mobilitätskurse für Privatpersonen, Gruppen oder Firmen. In den Fahrzentren des TCS haben Teilnehmer beste Möglichkeiten, Gefahrensituationen zu üben und das eigene Fahrverhalten zu trainieren. Mehr erfahren Interessierte auf der Webseite des TCS.

Unterstützung vom OCN

Auch das Amt für Strassenverkehr und Schifffahrt OCN des Kantons Freiburg beteiligt sich an der Kampagne. So gibt es mit dem Angebot FriDriveplus die Möglichkeit, Kurse für Auto- oder Motorradfahrer als Weiterbildung wahrzunehmen. Zudem informiert das OCN stets über aktuelle Themen, wie beispielsweise die Montage von Winterreifen in der kalten Jahreszeit. Wer mehr wissen möchte, klickt auf die Webseite des OCN.



Unfallverhütung mit dem BFU

Eine wichtige Rolle bei der Verhütung von Unfällen in der Schweiz nimmt die Beratungsstelle für Unfallverhütung BFU ein. Im Bereich des Strassenverkehrs gibt die BFU wichtige Tipps zum Verhalten einzelner Verkehrsteilnehmer, klärt über Risiken auf und beteiligt sich an der Verkehrserziehung der kleinsten Verkehrsteilnehmer. Wissenswertes gibt es auf der Webseite des OCN.

Bildquelle: Juste-Juste-Kampagne Kantonspolizei Freiburg


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FreiburgFreiburg / 03.11.2021 - 13:08:11