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Kantone Zürich, Thurgau, St. Gallen und Aargau: Einbrecherbande überführt

Zürich/ZH. Die Kantonspolizei Zürich hat in einem Ermittlungsverfahren einer vierköpfigen Einbrecherbande 16 Vermögensdelikte nachgewiesen. Der Deliktsbetrag beläuft sich auf mehr als 40'000 Franken; der Sachschaden beträgt rund 30'000 Franken.

Anfang August 2010 kontrollierten Kantonspolizisten in der Stadt Zürich vier aus Moldawien stammende Männer. Bei der Kontrolle ihres Hotelzimmers konnten Einbruchswerkzeug und Fahrzeugschlüssel gefunden werden. Erste Abklärungen ergaben, dass diese zu gestohlenen Personenwagen gehörten. Die Festgenommenen gaben anfangs an, mit dem Zug in die Schweiz eingereist zu sein. Trotzdem konnte auf einem der Männer ein weiterer Autoschlüssel gefunden werden. Im dazugehörigen Personenwagen stellten die Polizisten weiteres Einbruchswerkzeug sowie eine grössere Menge Zigaretten sicher. Die bulgarischen Identitätskarten, mit denen sich drei der Männer auswiesen, stellten sich bei der Überprüfung durch das Urkundenlabor der Kantonspolizei Zürich als Totalfälschungen heraus.

Den vier Verhafteten konnten im Bezirk Winterthur sowie in den Kantonen Thurgau und St. Gallen neun Einbruchdiebstähle und zwei Autoentwendungen nachgewiesen werden. Weiter werden sie wegen Widerhandlungen gegen das Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer zur Anzeige gebracht. Bezüglich dieser Straftaten zeigen sich die Beschuldigten geständig. Zwei der Täter, 29- und 37-jährige Männer, werden überdies beschuldigt, vier weitere Einbrüche und einen Autodiebstahl im Kanton Aargau verübt zu haben. Während der jüngere der Beiden die Delikte zugab, bestreitet sein damaliger Komplize eine Beteiligung an den Straftaten.

Die Einbrüche verübten die Moldawier zwischen Mai und August 2010. Sie erbeuteten dabei Diebesgut im Wert von mehr als 40’000 Franken und richteten einen Schaden von rund 30’000 Franken an. Sie brachen gezielt in Geschäftsgebäude ein und hatten es vor allem auf Bargeld abgesehen. In einem Fall entwendeten sie aus einem Baugeschäft mehrere Bohrmaschinen und andere Geräte. Die entwendeten Personenwagen verwendeten sie ausschliesslich in den Tatnächten als Fluchtfahrzeug oder für den Abtransport von Deliktsgut. Nach dem Gebrauch der Autos stellten sie diese jeweils in Zürich auf öffentlichen Parkplätzen ab.

Drei Einbrecher befinden sich nach wie vor im Kanton Aargau in Haft. Der 29-jährige entwich am 16. Januar 2011 aus dem Untersuchungsgefängnis in Baden. Eine entsprechende Fahndung wurde durch Kantonspolizei Aargau verfasst und ist in ihrer Internetseite (www.ag.ch/kantonspolizei) einsehbar.

Stadt ZürichStadt Zürich / 10.02.2011 - 11:24:59