Kantonalmusikfest 2010 im Vorderland
Haslen. Die Präsidenten- und Dirigentenkonferenz des Appenzeller Blasmusikverbandes (ABV) hat kürzlich wichtige Entscheide getroffen.
So soll unter anderem das Kantonalmusikfest 2010 turnusgemäss definitiv im Vorderland stattfinden.
Das Treffen in Haslen unter dem Vorsitz von ABV-Präsident Heinz Jucker, Herisau, galt einerseits der Parolenfassung zu wichtigen Geschäften im Hinblick auf die eidgenössische Delegiertenversammlung von Ende April. Anderseits hatte sich das Gremium auch mit dem Austragungsort für das Kantonalmusikfest 2010 zu befassen.
Der alle fünf Jahre stattfindende blasmusikalische Grossanlass fand 2005 in Speicher, 2000 in Herisau und 1995 in Appenzell statt. Turnusgemäss ist nun das Vorderland an der Reihe. Doch lag weder aus diesem Bezirk noch von Sektionen ausserhalb eine Bewerbung vor. So wurde an der Tagung in Haslen eifrig über das weitere Vorgehen diskutiert. In Erwägung gezogen wurde auch eine «gemeinsame Sache» mit dem St.Gallischen Blasmusikverband. Das «Kantonale» findet ebenfalls 2010 in Goldach statt.
Eine solche Lösung wurde aber von den Präsidenten und Dirigenten verworfen. Vielmehr wollen sie „ganz klar“ am Turnus innerhalb appenzellischer Grenzen festhalten. Das Vorderland ist somit an der Reihe. Es wird nun Sache des Präsidenten sein, mit den örtlichen Sektionen Kontakt aufzunehmen und gemeinsam nach einer Lösung zu suchen.
Für die Bewerbung St.Gallen
Schliesslich hatte die Konferenz drei Beschlüsse zu eidgenössischen Themen zu fassen. 2011 findet ein Eidgenössisches Musikfest statt. Bewerbungen liegen aus St.Gallen und Frauenfeld vor. Der ABV stellt sich einstimmig hinter die Bewerbung der Gallusstadt. Die Appenzeller Delegierten werden also ihre Stimme dem Kandidaten aus dem Nachbarkanton St.Gallen geben.
Im weitern werden die Delegierten dem Antrag des Zentralvorstandes zustimmen, den Mitgliederbeitrag von 4.50 Franken auf 10.50 Franken zu erhöhen. Begründet wird dies mit dem Ausstieg des Bundes und des Hauptsponsoren; eine finanzielle Kompensation ist also vonnöten. Schliesslich wollen die Appenzeller festhalten am obligatorischen Marschmusik-Wettbewerb am «Eidgenössischen». Es gibt Stimmen, die für die «Freiwilligkeit» plädieren.



























