Kanton genehmigt kommunalen Richtplan
Arbon. Das Departement für Bau und Umwelt des Kantons Thurgau hat den kommunalen Richtplan der Stadt Arbon genehmigt. Das teilt die Stadtverwaltung mit.
Zusammenfassend hält der Kanton fest, „dass der Richtplan zentrale raumwirksame Anliegen überzeugend behandelt“. Mit diesem positiven Entscheid ist die mehrjährige Arbeit an einem für die Stadtentwicklung Arbon wichtigen Planungsinstrument nun definitiv abgeschlossen.
Der Stadtrat hatte im Dezember 2007 den Richtplan abschliessend beraten und danach beim Kanton Thurgau zur Genehmigung eingereicht (Medienmitteilung vom 11. Dezember 2007). Nach dem positiven Entscheid aus Frauenfeld ist der Richtplan nun rechtskräftig, und er kann als ein für beide Behörden verbindliches Planungsinstrument eingesetzt werden. Im Rahmen der Mitwirkung haben sich zahlreiche Arbonerinnen und Arboner über die Inhalte des Richtplans informiert. Über 30 Personen, Firmen, Parteien und Institutionen haben sich mit Einwendungen direkt an der Erarbeitung des umfangreichen Planungswerks beteiligt. Mit der Überarbeitung des Richtplans wurde bereits im Jahr 2000 begonnen. 2003 ist die Weiterbearbeitung mit Rücksicht auf die Aufgaben im Areal Saurer WerkZwei vorerst zurückgestellt worden.
Stadtentwicklung gegen innen
Der Richtplan ist ein wichtiges Führungs- und Koordinationsinstrument namentlich für die Stadtentwicklung Arbon. Er beinhalte alle wesentlichen Grundlagen für die Sachbereiche einer zielgerichteten und koordinierten Planung von Siedlungs- und Verkehrsprojekten, der Grünräume und zur Energie. Zudem enthält der Richtplan Aussagen zur Umnutzung von Industrie- und Gewerbegebieten in Mischnutzungen, und er bezeichnet Siedlungsgebiete von hohem öffentlichem Interesse. Für den Stadtrat und die an der Entwicklung massgeblich beteiligte Fachkommission Stadtentwicklung und Verkehr ist der Richtplan deshalb mehr als ein zusätzliches Planungsinstrument: Im Hinblick auf die haushälterische und zweckmässige Nutzung des Bodens unterstreicht der kommunale Richtplan die klare politische Absicht der Stadt, die Stadtentwicklung nach innen zu fördern. Diese Stossrichtung hat auch die kantonalen Behörden überzeugt.



























