• Aargau
  • Appenzell Ausserrhoden
  • Appenzell Innerrhoden
  • Basel-Landschaft
  • Basel-Stadt
  • Bern
  • Freiburg
  • Genf
  • Glarus
  • Graubünden
  • Jura
  • Luzern
  • Neuenburg
  • Nidwalden
  • Obwalden
  • Schaffhausen
  • Schwyz
  • Solothurn
  • St.Gallen
  • Stadt Winterthur
  • Stadt Zürich
  • Tessin
  • Thurgau
  • Uri
  • Waadt
  • Wallis
  • Zug
  • Zürich

Kanton beabsichtigt Beteiligung

Teufen/AR. Der Pistolen-Schützenverein Teufen will eine Indoor-Schiessanlage realisieren. Der Kanton wäre interessiert, die Anlage künftig mitnutzen zu können.

Er würde dafür 140’000 Franken an die Baukosten beitragen – allerdings mit Vorgaben. Zusätzlich werden 125’000 Franken aus dem Sportfonds in Aussicht gestellt.

Der Regierungsrat erachtet die geplante Anlage in Teufen als wünschenswert: Einerseits würden mit einem Indoor-Schiesszentrum viele Aussenschiessanlagen im Kanton entlastet werden – und somit weniger Lärmimmissionen nach sich ziehen. Andererseits muss das kantonale Polizeikorps für seine Schiesstrainings künftig gute Verhältnisse haben. Die Polizeiangehörigen trainieren heute an verschiedenen inner- wie auch ausserkantonalen Standorten. Aber auch der Schiesssport im Kanton soll gefördert werden, insbesondere der Nachwuchs. Appenzell Ausserrhoden hat immer wieder gute Schützen hervorgebracht, die den Kanton weit über die Grenzen hinaus bekannt gemacht haben. Die Sportkommission des Kantons möchte den Bau des Zentrums deshalb unterstützen.

Standort Teufen
Die Initianten hätten mit der Sanitätshilfsstelle Rüti in Niederteufen einen Standort für ihr Vorhaben gefunden: Die ehemalige Zivilschutzanlage könnte umgenutzt werden. Ein Architekturbüro hat bereits ein Grobprojekt mit Kostenvoranschlag ausgearbeitet. Die Baukosten werden insgesamt auf knapp 1,78 Millionen Franken veranschlagt. Damit das Schiesssport-Zentrum realisiert werden kann, möchten die Initianten das Land und die vorhandenen Zivilschutzräumlichkeiten von der Gemeinde Teufen im Baurecht zur Verfügung gestellt erhalten.

265’000 Franken Kantonsgeld

Der Regierungsrat von Appenzell Ausserrhoden hat insgesamt 265’000 Franken ans Zentrums in Aussicht gestellt. 140’000 Franken (Baugeld) fliessen aber nur, wenn die Genossenschaft gegründet ist, die Finanzierung der Anlage geregelt ist, ein Baurechtsvertrag mit der Gemeinde und ein Dienstbarkeitsvertrag mit dem Kanton rechtmässig zu Stande gekommen sind. Der Regierungsrat würde zudem auch der Empfehlung der Sportkommission folgen und 125’000 Franken aus dem Sportfonds gutheissen, sofern das Zentrum zustande kommt.
 

Appenzell AusserrhodenAppenzell Ausserrhoden / 02.11.2009 - 13:27:37