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Kanalisation nicht betroffen – Niemand verletzt

Liestal/BL. Gestern um 16.29 Uhr, liefen in einem Pharmabetrieb an der Oristalstrasse in Liestal BL einige hundert Liter der hochexplosiven Chemikalie Toluol aus.

Entgegen ersten Befürchtungen gelang die Flüssigkeit nicht in die öffentliche Kanalisation, sondern lief grösstenteils in ein Haraviebecken innerhalb des Betriebsgeländes. Dies ergaben entsprechende Messungen. Verletzt wurde niemand. Von einer grossräumigen Evakulation konnte inzwischen wieder abgesehen werden. Wieso das Lösungsmittel Toluol auslaufen konnte, ist Gegenstand der weiteren Abklärungen und im Moment noch offen.
 
Am Einsatz – der weiterhin in vollem Gang ist – beteiligt sind neben der Stützpunkfeuerwehr Liestal, die Chemiewehr Basel-Landschaft, die Betriebsfeuerwehr, der Kantonale Krisenstab, die Polizei Basel-Landschaft sowie weitere Fachkräfte und Experten der kantonalen Verwaltung.
 
Defekte Dichtung einer Transferleitung als Ursache
 
Die Ursache des Chemieereignisses von gestern Mittwoch, 27. Januar 2010, um 16.29 Uhr, in einer Pharmafirma an der Oristalstrasse in Liestal BL ist geklärt. Die rund 800 Liter Toluol liefen aufgrund einer defekten Dichtung an einer Transferleitung aus. 
 
Weil die Fachleute in einer ersten Phase davon ausgegangen waren, dass das hochexplosive Lösungsmittel in die öffentliche Kanalisation gelangt sein könnte, wurde eine grossräumige Evakuation des Gebiets rund um den Bahnhof Liestal ins Auge gefasst. Messung ergaben dann jedoch, dass die Flüssigkeit lediglich in die firmeneigene Kanalisation gelangt und dann in einem Havariebecken aufgefangen wurde. Verletzt wurde niemand. Ein Grossaufgebot von rund 90 Einsatzkräften war während ein paar Stunden mit der Bewältigung des Ereignisses beschäftigt. 
 

Basel-LandschaftBasel-Landschaft / 28.01.2010 - 05:56:37