Kampf gegen Erhöhung von Strompreis

Einige Thurgauer Gemeinden weigern sich die Erhöhung der Strompreise durch das Thurgauer Elektrizitätswerk einfach hinzunehmen.

Acht grosse Thurgauer Gemeinden wollen die Erhöhung der Strompreise durch das Thurgauer Elektrizitätswerk (EKT) nicht hinnehmen. Sie haben bei der Eidgenössischen Elektrizitätskommission (ElCom) Beschwerde eingereicht.

Er sei erstaunt über den derart starken Preisanstieg, sagte der Kreuzlinger Stadtrat David Blatter am Montagabend gegenüber dem «Regionaljournal Ostschweiz» von Schweizer Radio DRS. Vor allem grössere Städte und Gemeinden treffe es hart. Der Strom koste zwischen 10 und 20 Prozent mehr.

EKT-Direktor Urban Kronenberg hält den Gemeinden entgegen, sie liessen ausser Acht, dass das EKT in den vergangenen Jahren grosszügig gegenüber den Kunden war und im Schweizer Vergleich niedrige Preise anbiete. Weh tue den Gemeinden die Abschaffung des Staffelrabatts, von dem diejenigen profitierten, die viel Strom bezogen.

Neben Kreuzlingen haben sich Frauenfeld, Bischofszell, Amriswil und vier weitere grosse Gemeinden der Beschwerde angeschlossen. Wann die Strompreisüberwacherin ElCom diese behandelt, sei noch nicht klar. Sie untersuche zurzeit rund 3000 Reklamationen.

Thurgau / 06.01.2009 - 07:56:00
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