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Kampagne gegen Dämmerungseinbrecher

Kanton Zürich. Dämmerungseinbrüche verhindern – dies ist das Ziel der gestarteten Kampagne der Kantonspolizei, der Stadtpolizei Winterthur und der kommunalen Polizeien des Kantons.

Die Polizei setzt auf eine erhöhte Patrouillentätigkeit sowie die Mithilfe der Bürgerinnen und Bürger. Über die Notrufnummer 117 sollen verdächtige Wahrnehmungen sofort der Polizei mitgeteilt werden. Nur so kann die Polizei ohne Zeitverzug intervenieren.

Mit der Umstellung der Uhren auf die Winterzeit nehmen die Einbruchszahlen erfahrungsgemäss zu. Einbrecher nutzen die düsteren Tage sowie die früh einsetzende Dämmerung und dringen im Schutz der Dunkelheit vorzugsweise in Einfamilienhäuser sowie Parterrewohnungen von Mehrfamilienhäusern ein.

Die Kantonspolizei Zürich will zusammen mit der Stadtpolizei Winterthur und den Kommunalpolizeien mit einer breit abgestützten Kampagne diesen Einbrüchen entgegenwirken. Mit der Botschaft Verdacht – RUF AN – Polizeinotruf 117 – gemeinsam gegen Einbrecher soll die Bevölkerung dazu motiviert werden, bei verdächtigen Wahrnehmungen sofort die Polizei zu benachrichtigen.

Rund 170 Polizeifahrzeuge sind für die Dauer der Kampagne mit dieser Botschaft beschriftet worden. Ergänzend zu dieser «mobilen Botschaft» wird die Bevölkerung an öffentlichen Standorten mit Plakaten sowie Radio-Spots auf die Thematik aufmerksam gemacht.

Begleitet werden die präventiven Massnahmen von verstärkter polizeilicher Patrouillentätigkeit der Regional-, Sicherheits- und Verkehrspolizei der Kantonspolizei Zürich, der kommunalen Polizeikorps und der Stadtpolizei Winterthur. Dauern wird die Kampagne voraussichtlich bis Ende 2007.


Benachrichtigen Sie umgehend über Telefon 117 die Polizei, wenn

– sich unbekannte Personen in verdächtiger Weise in Ihrem Haus oder Ihrem Quartier aufhalten
– Fahrzeuge auffällig langsam durch Ihr Quartier unterwegs oder parkiert sind
– unüblicher Lärm oder unübliche Geräusche in Ihrem Haus oder aus der Nachbarschaft hörbar sind.

Greifen Sie dabei niemals selber ein. Merken Sie sich die Signalemente von Verdächtigen sowie Marke, Farbe und Kontrollschilder von verdächtigen Fahrzeugen.

ZürichZürich / 05.11.2007 - 10:20:00