«Kaba 08» – Ein Erfolg mit bitterem Beigeschmack
Arbon. Dieses Wochenende ist der «Kaba» der Kantonschule Romanshorn über die Bühne gegangen. Im Seeparksaal haben nebst der Performance des Rappers Bligg auch Schlägereien und viele Betrunkene für Aufsehen gesorgt.
Der Kantiball der Kantonsschule Romanshorn hat in den letzten Jahren extrem an Grösse und Bekanntheit gewonnen. Dieses Jahr konnte das Organisationskomitee sogar den Hiphop-Aufsteiger Bligg für ein Konzert engagieren. Er konnte mir seinen Beats die Halle zum Beben bringen. «Wir sind sehr zufrieden. Der Kantiball ist gut über die Bühne gegangen. Das Feedback auf das Fest war sehr positiv. Die Party war nicht perfekt, aber gelungen. Wir haben unser Bestes gegeben und es sind circa 1700 Gäste gekommen», so Fabienne Schaller aus dem OK des «Kaba 08». Sie und auch der Rest des Teams seien froh, dass nun alles erledigt sei. Die Aktion habe, nebst der ganzen Vorbereitungszeit, das ganze Wochenende der Beteiligten verschlungen. Am Samstag um 7.30 Uhr habe der Einsatz angefangen und man sei noch bis am Sonntag um 14 Uhr mit den Aufräumarbeiten, bei denen zahlreiche Freund und Bekannte tatkräftig mithalfen, beschäftigt gewesen, so Schaller weiter.
Schattenseite
Die Zukunft des «Kabas» im Seeparksaal stand letztes Jahr noch unter einem schlechten Stern. Zahlreiche Betrunkene Minderjährige, ein Chaos in der Garderobe sowie Sachbeschädigungen trübten das Bild. Das diesjährige OK musste sich ins Zeug legen um den Seeparksaal als Location nochmals zu erhalten. Auch dieses Jahr ist nicht alles rund gelaufen. «Wir konnten die Fehler des letztjährigen Organisationsteams vermeiden. Wir haben in die Bereiche Garderobe und Sicherheit sehr viel Energie investiert und es hat sich gelohnt. Aus organisatorischer Sicht war es ein voller Erfolg. Leider gab es wieder zahlreiche Betrunkene, aber zumindest weniger als die letzten Jahre. Wir hatten einige Zwischenfälle, darunter Schlägereien und zahlreiche Auseinandersetzungen der Gäste mit dem Sicherheitspersonal. Unter anderem hat ein Gast einem anderen die Bierflasche über den Kopf geschlagen», berichtet Schaller. Diese Vorkommnisse konnten aber schnell von den 20 anwesenden Sicherheitsleuten unter Kontrolle gebracht werden. «Das sich die Gäste betrinken und agressiv werden, lässt sich praktisch nicht vermeiden. Wir sind froh, dass wir bei der Sicherheit nicht gespart haben und das Personal der Securitas die Lage voll und ganz im Griff hatte», so Schaller weiter.
Zukunft des Kantiballs
Auch vom Saalwart des Seeparksaals in Arbon, Albert Maag, habe man eine positive Rückmeldung auf das Fest erhalten. Vieles sei besser gewesen als in den letzten Jahren. Vor allem die Kommunikation zwischen allen Beteiligten, meint Fabienne Schaller. Somit darf man annehmen, dass die Wogen der schlechten Meinung über den «Kaba» mit der diesjährigen Ausgabe geglättet werden konnten. Eine Zusammenarbeit zwischen dem OK und dem Seeparksaal ist also durchaus auch weiterhin möglich.



























