Junge Frau starb an einer Kohlenmonoxidvergiftung
Solothurn/SO. Wegen einem Defekt an einer Ölheizung ist in der Nacht auf Mittwoch in Solothurn eine junge Frau gestorben.
Am Mittwochmorgen, 15. Dezember 2010, kurz vor 6.30 Uhr, wurde der Alarmzentrale der Kantonspolizei Solothurn gemeldet, dass in einer Liegenschaft am Tannenweg in Solothurn eine junge Frau keine Lebenszeichen mehr von sich gebe. Unverzüglich rückte eine Ambulanz und die Polizei an die Örtlichkeit aus. Vor Ort konnte nur noch der Tod der 22-jährigen Frau festgestellt werden. Die rechtsmedizinischen Untersuchungen haben in der Folge ergeben, dass die Frau an einer Kohlenmonoxidvergiftung verstorben ist. Gemäss bisherigem Ermittlungsstand kam es aufgrund eines technischen Defekts an der Ölheizung zu einer sehr schlechten Verbrennung des Heizöls. Durch den nur teilweise verbrennenden Heizstoff entstanden massive Russ- und Rauchgasrückstände. Das dadurch entstandene Kohlenmonoxid konnte sich in der Folge über einen längeren Zeitraum in der ganzen Liegenschaft ausbreiten und führte schlussendlich zum Tod der schlafenden Hausbewohnerin. Ein weiterer Hausbewohner erlitt ebenfalls eine Kohlenmonoxidvergiftung. Er musste in ein Spital eingewiesen werden, befindet sich aber nicht in Lebensgefahr. Es sind umfangreiche Ermittlungen in die Wege geleitet worden.



























