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Jungbürger beim Mountainboarden

Bühler. Die Jungbürger von Bühler mit Jahrgang 1989 erlebten einen spannenden Jungbürger- tag.

Nach dem Besuch der Ausstellung «Strafen» in Teufen ging es auf den Hohen Hirschberg zum Mountainboarden. Bei der Besichtigung des Gemeindehauses ermunterte die Gemeindepräsidentin die jungen Leute sich aktiv am politischen Leben zu beteiligen.

Von den insgesamt 23 eingeladenen Jungbürgern nahmen 15 am diesjährigen Jungbürgertag teil. Begleitet wurde die muntere Truppe von vier Mitgliedern des Gemeinderates.

Ein erster Höhepunkt bildete der Besuch der Ausstellung «Strafen» in Teufen, welche noch bis 30. September 2007 zu besichtigen ist.

Strafen
Schlagzeilen warnen vor organisierten Räuberbanden, jugendlichen Rasern, grausamen Sexualmördern, untragbaren Schulklassen und verzogenen Kindern. Die Gesellschaft reagiert mit Ohrfeigen, Bussen oder Gefängnis. Wir strafen als Gesellschaft und wir strafen ganz privat. Wir strafen aus Rache und wir strafen als Erziehende.

Auf der Suche nach dem Strafzweck rücken grundsätzliche Wertefragen in den Vordergrund. Welche Regeln sollen gelten? Was ist erlaubt und was nicht? In einer globalisierten, multikulturellen Gesellschaft gestaltet sich das Aushandeln der gemeinsamen Regeln als besonders schwierig. Dementsprechend aktuell wird die Frage nach dem Umgang mit Regelbrüchen. Besonders interessant zeigte sich die Auswertung des Computertests, den jeder/jede Teilnehmer/in über sich ergehen liess.

Man wurde in einen von vier verschiedenen Straftypen eingestuft. Die Erklärungen zu den einzelnen Straftypen, wie auch der Vergleich zu den wirklichen Strafbeispielen der Ausstellung zeigten, dass je nach Situation jeder und jede sich in den verschiedenen Straftypen finden lässt. Die Ausstellung «Strafen» stellt die Spielregeln des Zusammenlebens zur Diskussion, welche für die Jungbürgerinnen und Jungbürger interessante Aspekte hatten.

Spass für Jung und Alt
Anschliessend begaben sich die Jungbürgerinnen und Jungbürger auf den Hohen Hirschberg, wo sie von Sepp Koster in die Kunst des Mountainboardens eingeweiht wurden. Entgegen einem herkömmlichen Rollbrett, sind die Mountainbords mit einer Handbremse ausgerüstet. Dieses Hilfsmittel galt es bei Links- und Rechtskurven oder bei zu grosser Geschwindigkeit gezielt einzusetzen. Die Bühlerer Jungbürger und Behördenmitglieder bewiesen Ihr teilweise verstecktes Talent und fuhren mit diesen rollbrettähnlichen Gefährten gekonnt zu Tal.

Zukünftige Behördenmitglieder
Die Gemeindepräsidentin, Ingeborg Schmid, zeigte sich bei der Besichtigung des Gemeindehauses sehr zufrieden mit dem Verlauf des Jungbürgertages. In einer kurzen Ansprache ermunterte sie die jungen Erwachsenen, die mit dem Erreichen des 18. Altersjahres erworbenen Rechte auszuüben aber auch Pflichten zu übernehmen.

Sie hoffe, dass viele vom Abstimmungs- und Wahlrecht Gebrauch machen werden. Im Weiteren wünsche sie sich, dass sich die jungen Menschen irgendeinmal für die Arbeit in den gemeinderätlichen Kommissionen zur Verfügung stellen werden. Der Jungbürgertag klang mit einem Nachtessen und beim gemütlichen Beisammensein im Restaurant Sternen aus.


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Appenzell AusserrhodenAppenzell Ausserrhoden / 30.08.2007 - 09:05:00