Jugendlicher nach Explosion eines Sprengsatzes schwer verletzt
Heiden AR. Schwere Handverletzungen zog sich ein Jugendlicher am 19. Januar 2013 bei einem Unfall in Heiden zu.
Um 1826 Uhr ging bei Notrufzentrale der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden die Meldung einer Anwohnerin ein, dass sich bei ihr ein Jugendlicher mit Verletzungen an den Händen und im Gesicht an der Haustüre gemeldet hätte und dass ihr Mann mit dem Verletzten auf dem Weg ins Spital sei. Aufgrund dieser Ausgangslage leitete der Funktionär der Notrufzentrale die ersten Sofortmassnahmen ein und bot die nötigen Einsatzkräfte auf.
Nach dem aktuellen Stand der Abklärungen kann davon ausgegangen werden, dass eine Gruppe von fünf Jugendlichen in einem Waldstück in Heiden versuchten einen selbst gebastelten Sprengsatz zu zünden und dass dieser in der Folge unkontrolliert explodierte. Dabei zog sich der Jüngste der Gruppe sehr schwere Verletzungen an der linken Hand zu. Bei den beteiligten Jugendlichen handelt es sich um fünf Schweizer im Alter zwischen 14 und 18 Jahren.
Was genau in diesem Waldstück geschah und wieso der Sprengsatz explodierte, ist Gegenstand der laufenden Untersuchungen. Zur Klärung der offenen Fragen wurde neben verschiedenen Spezialisten der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden auch der Wissenschaftliche Forschungsdienst des Forensischen Institutes Zürich beigezogen.



























