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Jugendförderung als oberstes Ziel

Volleyball. Die neu formierte Vereinsleitung des VBC Appenzell-Gonten verspricht Gutes für die Zukunft. Die Jugendförderung steht im Vordergrund.

An der kürzlich stattgefundenen Vereinsleitungssitzung wurde über die Umsetzung der definierten Strategie diskutiert. Oberste Priorität wird in den nächsten Jahren die Jugendförderung haben. Präsident Bruno Rusch und der Verantwortliche für den Nachwuchs, Reto Schadegg, sagen wie das geschehen soll.

Ein neuer Präsident
Als im Frühjahr 2007 der Club einen neuen Präsidenten suchte, war Bruno Rusch, Gonten, schon einige Jahre Mitglied der Vereinsleitung. Schnell war klar, dass er die Funktion des Sportlichen Leiters, die er bis dato inne hatte, an einen Nachfolger abgeben würde. Heute begründet er seine Zusage als Präsidenten mit den bereits vorhandenen optimalen Vereins-Strukturen und dem guten Einvernehmen innerhalb der Führungsequipe. Ein VBC Appenzell-Gonten ohne Führungsperson könne er sich schlicht nicht vorstellen. Zu viel Herzblut hätte er schon in diesen Verein gesteckt, er wolle das Ruder an die Hand nehmen, sagte Rusch. Die kooperative Mitarbeit der anderen Vereinsleitungsmitglieder – kompetente junge Leute aus der Region, die sich längerfristig engagieren möchten – hat seinen Entscheidungsprozess sicherlich positiv beeinflusst.

Reto Schadegg aus Stein bereichert seit 2007 mit seinem Wissen das Geschehen in der Vereinsleitung des VBC Appenzell-Gonten. Dank seinen klaren Vorstellungen und Ideen ist er die zentrale Figur, um den Volleyballnachwuchs in der Region zu fördern und ihm geeignete Trainingsmöglichkeiten zu bieten. In erster Linie will er den Jugendlichen die Freude am Sporttreiben vermitteln und seine Begeisterung für den Volleyballsport weitergeben. Die jungen Spieler/innen sollen sich auf allen Altersstufen mit Gleichaltrigen messen können und dabei erste Erfahrungen im Mannschaftssport sammeln.

Kapital für die Zukunft
Reto Schadegg sieht der Entwicklung mit Zuversicht entgegen. Er und die gesamte Clubleitung wollen ein gutes Fundament in der Jugendarbeit legen. Finanziell wird dies durch Gönner-Mitglieder unterstützt: Sämtliche Einnahmen werden zugunsten der Jugendförderung eingesetzt (neue Tenues, Trainingslager). In einigen Jahren sollen die heutigen Aufwendungen Früchte tragen. So werden die ersten Mannschaften mit schlagkräftigen jungen Spieler/innen verstärkt, der Verein kann interne Aufgaben besser lösen, motivierte Junioren/innen lassen sich als Schreiber und später als Schiedsrichter ausbilden. «Der VBC Appenzell-Gonten soll wieder mit einheimischen Spielern auf nationalem Niveau Titel und Ehren erlangen» so Schadegg.

Vereine mit sozialer Verpflichtung
Präsident Bruno Rusch und Nachwuchsleiter Reto Schadegg sorgen sich um die Hallensituation in Appenzell. Die knappe Verfügbarkeit von Hallen zwingt den Verein, auf Nachbargemeinden auszuweichen. (Eltern sind gefragt, wenn ihre Kinder ins Training müssen). Oder es werden Trainingseinheiten zu unmöglichen Randzeiten angeboten. Die Gefahr, keine neuen Anfängerkurse aufgrund fehlender Hallenkapazitäten mehr anbieten zu können, ist nach wie vor gross. Beide sind überzeugt, dass die Jugendlichen auch in Zukunft einen Nutzen aus der Vereinstätigkeit herausholen werden. Sportvereine wie Volleyball, Handball, Unihockey oder Fussball erfüllen in unserer Gesellschaft eine soziale Aufgabe, sind sie überzeugt. Dafür braucht es Infrastrukturen.

Appenzell InnerrhodenAppenzell Innerrhoden / 22.09.2007 - 16:01:00