Jodel-Oper «Loba» uraufgeführt
St.Gallen. In seiner autobiografischen Jodel-Oper «Loba» verbindet der Musiker und Komponist Noldi Alder traditionelle Volksmusik mit modernen Elementen.
Die Uraufführung am Freitag in St. Gallen wurde vom Publikum begeistert aufgenommen.
Alder ist eine stimmige Kombination von traditionellem Appenzeller Naturjodel (Schötze-Chörli Stein AR), modernem Gesang (Ensemble «Chorschach», Rorschach SG), Bödeler-Volkstanz, Stepptanz (Lukas Weiss) und Breakdance (Ghost rockz breakdancer, St. Gallen) gelungen.
Das Werk ist ein Kaleidoskop aus archaischen Klängen, volkstümlicher Appenzeller Musik, schrägen Tönen des jodelnden «Freisängers» (Noldi Alder), Streichorchester (Camerata Musica Luzern) und starken Schlagzeug-Rhythmen.
Virtuos gespieltes Bauernschlagzeug
Ernst Brunner und Roman Schmon spielen das vom Komponisten erfundene «Bauernschlagzeug» mit Milchtansen-Pauken, Käsekessi-Trommeln, Sense und Glöckchen virtuos. Dirigert wird das anspruchsvolle Werk von Fritz Voegelin, Regie führt Matthias Flückiger.
«Loba» ist eines von zehn prämierten Werken innovativer Volkskunst im Rahmen des zweijährigen Projekts «echos», das am Wochenende mit einem Festival in der Lokremise St.&Gallen zu Ende ging. «echos» wurde von Pro Helvetia lanciert und von 15 Kantonen und zwei Städten unterstützt.



























