
JFAR nimmt Stellung zum Integrationskonzept
AR. Die Jungfreisinnigen Ausserrhoden (JFAR) nehmen in einer Vernehmlassungsantwort Stellung zum Integrationskonzept für den Kanton Appenzell Ausserrhoden.
Die Medienmitteilung im Wortlaut:
Das Departement Inneres und Kultur des Kantons Appenzell Ausserrhoden hat kürzlich das Vernehmlassungsverfahren betreffend Integrationskonzept für den Kanton Appenzell Ausserrhoden eröffnet. In einer Vernehmlassungsantwort nehmen die JFAR Stellung zum diesem Konzept.
Die JFAR erachten das Integrationskonzept als gelungen. Insbesondere das Mentoring-Programm in Form einer Migrationspatenschaft ist sehr viel versprechend, da es gezielt auf der zwischenmenschlichen Ebene ansetzt, also genau dort wo Integration gelebt (oder eben nicht gelebt) wird. Besonders die Rolle der Jungend als Integrationsbotschafter wird in dem Brief hervorgehoben. Solche Programme sollen altersgerecht auf Kinder und Jugendliche ausgeweitet werden, da so die Integration langfristig gesichert werden kann.
Jugendliche In- und Ausländer sind die idealen Integrationsbotschafter. Sie verbringen einen grossen Teil ihrer Schul- und Freizeit mit vielfältigen Kontakten zu Gleichaltrigen. In kaum einem anderen Lebensabschnitt setzt man sich so unmittelbar mit dem Verhältnis zu anderen Menschen auseinander. Erwachsenen fehlt aus beruflichen Gründen oftmals die Zeit, sich intensiv um gesellschaftliche Integration zu bemühen. Kinder und Jugendliche hätten in dieser Situation das Potential, eine Art Brückenfunktion zwischen erwachsenen In- und Ausländern zu übernehmen.