Jetzt spricht der Nacktwanderer
Der «SonntagsBlick» hat den Nacktwanderer vom Alpstein gefunden und befragt. Von Reue keine Spur bleim «Blütteler».
Dass in Zürich das Appenzellerland ein Buch mit sieben Siegeln ist, weiss man. Deshalb wird Wasserauen mitsamt dem Innerrhoder Polizeisprecher Paul Broger kurzerhand nach Appenzell Ausserrhoden versetzt im heutigen Artikel im «SonntagsBlick». Aber das ist zugegebenermassen ein Nebenschauplatz. Die Hauptrolle hat Rolf S., der laut Artikel 44 Jahre alte Nudist, der von der Schwägalpt Richtung Wasserauen wanderte, unterwegs heiss bekam und kurzerhand strippte. Gegenüber den Reportern erklärte er, er schwitze «abnormal stark». Dass er deshalb gleich auch die Unterhosen ausziehen musste, verwundert vielleicht den einen oder anderen Leser, doch Rolf S. tut das laut eigenen Angaben öfters. Fünf Wanderern sei er begegnet, keiner habe reagiert. Wenigstens nicht sofort – einer von ihnen rief später offenbar die Polizei an, die Rolf S. dann aus dem Verkehr zog (siehe Artikel vom Donnerstag).
Im «SonntagsBlick» beklagt sich der Freund nackter Tatsachen, er sei behandelt worden wie ein Verbrecher, während der Innerrhoder Polizeisprecher erklärt, man habe nur die Pflicht erfüllt. Und auch das Ziel erreicht. Denn Rolf S. will weiter nackt durch Mutter Natur pilgern – aber einen Bogen um Innerrhoden machen.
Zum Artikel im «SonntagsBlick» geht es hier – mitsamt Umfrage und Diskussionsmöglichkeit.



























