Jetzt kommen die geburtenstarken Jahrgänge
Leserbrief. Eine thurgau24.ch-Leserin begründet ihr klares Nein zur AHV - Gewerkschaftsinitiative.
Viel ist von den geburtenstarken Jahrgängen die Rede. Was damit gemeint ist, sieht man am besten bei einem Vergleich des Jahrgangs der heute 70-Jährigen mit später: 1938 waren nicht einmal 64’000 Kinder zur Welt gekommen, 1946 25’000 mehr!
Solche Schwankungen gab es nicht von Jahr zu Jahr. Vielmehr gingen die Geburtenzahlen in der Schweiz während der Zwischenkriegszeit dramatisch zurück. Noch stärker stiegen sie nach dem Zweiten Weltkrieg an, und zwar bis Anfang der 70er Jahre. Danach kam ein erneuter Einbruch, der bis heute anhält.
Was heisst dies nun für unsere Renten? Ab 2010 kommen die geburtenstarken Jahrgänge ins Rentenalter. Bis dann zahlen sie kräftig ein und beziehen danach auch kräftig – bei gestiegener Lebenserwartung. Ihnen folgen Jahrgänge mit viel weniger Geburten. Sie hätten ein schweres Leben, wenn ihnen die Gewerkschaftsinitiative noch höhere Lohnabzüge und Steuern aufbürden würde!
Das ist nicht recht gegenüber unseren Jungen. Deshalb sage ich Nein zur AHV-Gewerkschaftsinitiative.



























