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Jeder fünfte Arbeitnehmer kommt aus dem Ausland

Von den 4,122 Millionen Beschäftigen im zweiten Quartal 2007 war jeder fünfte ausländischer Nationalität, also 21% bzw. 876'000 Personen.

Hinzu kommen nach Angaben des Bundesamts für Statistik (BFS) etwa 286’000 ausländische Arbeitnehmende (von denen die meisten Grenzgänger sind oder Kurzaufenthalter sind), die in der Schweiz arbeiten, ohne dort ihren ständigen Wohnsitz zu haben. Insgesamt ist der Anteil ausländischer Arbeitnehmender an der erwerbstätigen Bevölkerung im Vergleich zu 2006 um 0,5 Punkte gestiegen.

Die meisten ausländischen Erwerbstätigen kommen aus einem Land der EU-15 oder der EFTA (62% bzw. 544’000 Beschäftigte). Besonders stark stieg die Zahl der Deutschen (+12%) und Portugiesen (+6,6%).

Der Anteil der Beschäftigten aus anderen EU-Mitgliedsstaaten liegt bei 2% bzw. 17’000 Menschen. Mit je 18% bilden Italiener (162’000) und Personen aus den westlichen Balkanländern (161’000) nach wie vor die grösste Gruppe, gefolgt von Deutschen (115’000) und Portugiesen (110’000) mit je 13%.

Ausländische Staatsangehörige gehen seltener einer Erwerbsarbeit nach als Schweizerinnen und Schweizer (80% gegenüber 82%). Laut dem BFS ergibt sich dieser Unterschied aus der geringeren Beteiligung ausländischer Frauen am Erwerbsleben: Von ihnen sind 71% arbeitssuchend oder erwerbstätig, während es bei den Schweizerinnen 76% sind. Allerdings arbeitet die Mehrheit der Schweizerinnen (60%) Teilzeit, während der Anteil bei den ausländischen Frauen nur 45% beträgt.

Das BFS hebt zudem hervor, dass im zweiten Quartal des letzten Jahres die Erwerbslosenquote bei den Ausländern wesentlich höher war als innerhalb der schweizerischen Bevölkerung (7,1% zu 2,7%). Dabei ist die Quote im Vergleich zu 2006 schon um 1,3 Punkte gesunken. Der Unterschied könnte dem BFS zufolge damit erklärt werden, dass das Ausbildungsniveau der ausländischen Bevölkerung niedriger ist als das der Schweizer.

ThurgauThurgau / 04.03.2008 - 09:04:00