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James Bond im Appenzellerland?

AR/AI. Die Verhandlungen, ob das Appenzellerland ein potenzieller Drehort für den neuen James Bond Film ist, laufen.

Die Sensation war perfekt, als sich in Hollywood ein Helvetier den Job als neuen «James Bond-Regisseur» geangelt hatte. In Windeseile wurde Marc Forster, aufgewachsen im Kanton Graubünden und Regisseur von «Monster’s Ball», von den Schweizern auf den Olymp der Unsterblichen gehievt.

Seit die Bombe um den Bond-Regisseur geplatzt ist, nähren immer wieder diverse Spekulationen die Vermutung, dass Forster für einige Szenen auch die Schweiz als potenziellen Drehort favorisieren wird. So grotesk die Vorstellung von 007 in der Schweiz sein mag, desto imposanter wird das grosse Fragezeichen nach der neuen Filmkulisse. Nicht zu vergessen ist hingegen, dass Bond nicht das erste Mal in unserem Lande Bösewichte jagen würde.

St. Gallen bleibt im Rennen
Die Kommission «Film Location Switzerland» setzt alles daran, Marc Forster und seiner Crew die Schweiz schmackhaft zu machen. Eingereicht wurden bisher einige Offerten. «Wir haben die ganze Schweiz berücksichtigt, das Appenzellerland inbegriffen», erklärt André Brice von der Filmkommission.

Vor allem aber habe man Locations mit der typischen Schweizerlandschaft auserkoren, wie etwa Gletscher, Bergseen oder alpine Landschaften. Hoffnung auf einen Besuch von James Bond und seinem Bond Girl dürfen sich Orte wie das Berner Oberland, das Wallis, die Zentralschweiz, oder der Kanton Graubünden machen.

Verhandlungen für das Appenzellerland laufen
In Bezug auf die Landschaftsbilder hat man St.Gallen ebenfalls berücksichtigt, die Verhandlungen um das Appenzellerland sind noch nicht abgeschlossen. «Die nationale Filmkommission hat alle Teile der Schweiz beachtet» fasst Brice zusammen. «Die Ostschweiz ist durchaus gut bekannt, in den Offerten haben ebenso einige Orte aus St.Gallen Platz gefunden. Zum Appenzellerland kann ich keine weiteren Informationen geben.»

Entscheidung liegt bei Marc Foster
Der definitive Entscheid, ob David Craig als James Bond auch in der Schweiz Bösewichte jagen wird, liegt ganz alleine bei Marc Foster und seinem Team. «Wir erwarten und hoffen aber, dass der Entscheid in den nächsten Monaten gefällt wird», erklärt Brice.

Das Präsentieren von einer typischen Schweiz, wohl gesehen mit Seen, Bergen und anderen Klischees, liegt in der Haupttätigkeit der Schweizerischen Filmkommission. In einer primären Phase werden dem Filmteam Offerten eingereicht, in denen die möglichen Drehorte angeboten werden. In einer folgenden Etappe wird dann die Arbeit mit Personen aus der Filmindustrie koordiniert und in einer dritten und letzten Phase wird dann das Projekt realisiert und mitverfolgt, um beste Resultate erzielen zu können.

Drehbeginn für den 22. Bondfilm ist voraussichtlich Dezember, dessen Filmstart für Ende 2008 geplant ist.

Ob sich James Bond 007, beziehungsweise Marc Forster von der Schönheit des Appenzellerlandes verführen lässt, wird sich in den nächsten Monaten zeigen. Doch die Vorstellungen, wie der Agent auf dem Säntis oder in den Gassen von Appenzell nach Bösewichten jagt, können absolut amüsant sein.

Appenzell InnerrhodenAppenzell Innerrhoden / 23.08.2007 - 12:45:00