Jakobskreuzkraut blüht goldgelb
Herisau. Das Jakobskreuzkraut ist für Pferde und Rinder, aber auch für Schafe und Ziegen sehr giftig, im frischen Zustand, sowie getrocknet im Heu und auch in der Silage.
Die ersten leuchtend goldgelben Blüten des Jakobskreuzkrautes haben sich bereits geöffnet. Die Pflanze kann sich in landwirtschaftlichen Flächen, Wiesen und Weiden, an Weg- und Strassenrändern, in Kiesgruben und auf unbenutztem Gelände einnisten. Die Ausbreitung erfolgt hauptsächlich mit dem Wind. Eine Pflanze bildet bis zu 150 000 Samen pro Jahr. Diese Flugschirmchen werden wie beim Löwenzahn vom Wind über grosse Distanzen fortgetragen. Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern, muss unbedingt das Versamen verhindert werden.
Am wirkungsvollsten ist das Ausreissen der ganzen Pflanze und die Entsorgung über die Kehrichtverbrennung. Keinesfalls dürfen ausgerissene Pflanzen oder Blüten liegen gelassen oder kompostiert werden, denn die Samen reifen umgehend aus. Dank der Aufmerksamkeit von Landwirten, Unterhaltsdiensten von Strassen und Bahnen, sowie weiteren interessierten Personen konnten in den letzten Jahren viele Standorte vom Jakobskreuzkraut gesäubert werden.
Informationen und Merkblätter:
www.ar.ch/pflanzenschutz, pflanzenschutz@ar.ch oder 071 353 67 64, 071 335 73 13



























