Jakob Kellenberger ist Ehrenbürger von Heiden
Heiden/AR. Jakob Kellenberger, Präsident des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK), ist heute das Ehrenbürgerrecht der Gemeinde verliehen worden.
Er wurde 1944 in Heiden geboren – im gleichen Dorf, in dem IKRK-Gründer Henry Dunant gestorben war.
Die Affinität der Ausserrhoder Gemeinde Heiden zum Internationalen Roten Kreuz
ist gross.
IKRK-Gründer und Friedensnobelpreisträger Henry Dunant verbrachte seine letzten Lebensjahre in Heiden; davon zeugt im Biedermeierdorf über dem Bodensee heute ein Dunant-Museum. 34 Jahre nach Dunants Tod kam Jakob Kellenberger in Heiden zur Welt. Einen grossen Teil seiner Jugendzeit verbrachte Kellenberger in Arbon TG. Nach dem Studium der französischen und spanischen Literatur in Zürich, Tours und
Granada, begann er 1974 seine Arbeit für das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten.
Seit 2000 IKRK-Präsident
Anfang 2000 wurde Kellenberger als Nachfolger von Cornelio Sommaruga Präsident des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz. Im Februar 2007 wurde Jakob Kellenberger von der IKRK-Versammlung für eine dritte Amtszeit bis zum Ende des Jahres 2011 gewählt.
In Heiden laufen gegenwärtig die Vorbereitungen für das Dunant-Jahr 2010, in dem sich der Todestag des IKRK-Gründers zum 100. Mal jährt. Jakob Kellenberger ist mit Mitglied des Patronatskomitees.
Die Anregung, Kellenberger zum Ehrenbürger von Heiden zu machen, stammte von einem Einwohner, der in der Zwischenzeit verstorben ist. An der öffentlichen Feier zu Ehren Jakob Kellenbergers nahmen am Donnerstagnachmittag im Biedermeierdorf rund 150 Personen teil.



























