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Ja zur Sanierung vom Zentralschulhaus

Speicher. Die SP Speicher sagt Ja zum Kredit für die Sanierung und Erweiterung des 100-jährigen Sekundarschulhauses Zentral.

Die in den vergangenen hundert Jahren veränderten Lehr- und Lernmethoden stellen auch veränderte Anforderungen an die Räumlichkeiten. Nachdem im Zentralschulhaus über Jahre hinweg auf neue Unterrichtsmethoden und Gegebenheiten mit improvisierten Anpassungen reagiert werden konnte, sind die Möglichkeiten im ursprünglich grosszügig angelegten Schulgebäude ausgereizt. Die anstehende Sanierung ist deshalb ideal, um im gleichen Zug mit einer Erweiterung den erforderlichen Rahmen für zeitgemässe Unterrichtsformen zu schaffen.

Die Erweiterung schlägt gegenüber der blossen Sanierung mit Mehrkosten von 2,35 Mio Franken verhältnismässig bescheiden zu Buche. Diese Investition, von der unzählige Schülerjahrgänge profitieren werden, entspricht gerade einmal den Kosten, welche zwei bis drei Privateigentümer für den Erwerb ihres Eigenheims aufwenden müssen. Dank der guten Finanzlage der Gemeinde kann für die Sanierung und Erweiterung des Zentralschulhauses auf eine befristete Investitionssteuer verzichtet werden, was beim Bau der Turnhalle nicht der Fall war.

Vielfältige Konkurrenz

Die Schule Speicher geniesst einen guten Ruf. Zu dieser guten Schulqualität haben engagierte Lehrpersonen und Schulbehörden, aber auch die Stimmbevölkerung mit weitsichtigen Entscheiden beigetragen. Mit der Anpassung des Zentralschulhauses an die Anforderungen des zeitgemässen Schulunterrichts soll diese Qualität für die Zukunft gesichert werden. Schulen und Gemeinden stehen heute in einem mehrfachen Wettbewerb. Bekanntlich ist die Schule für junge Familien ein entscheidender Faktor bei der Wahl des Wohnortes.

Speicher steht mit andern Gemeinden aber auch im Wettbewerb um gute Lehrpersonen. Schliesslich trifft die Schule Speicher durch die Stadtnähe und die gute Verkehrsanbindung auf Konkurrenz auch mit privaten Schulen, die mit fortschrittlichen Lehr- und Lernformen wie Lernatelier, Lernlabor um Schülerinnen und Schüler werben. Privatschulen sind nach Meinung der SP eine wertvolle Ergänzung zum staatlichen Schulangebot. Die SP bekennt sich aber klar zu einer guten staatlichen Schule.

Anzahl Klassen bleibt unverändert

Bedingt durch die Mobilität der Bevölkerung ist eine Prognose zur Entwicklung der Schülerzahlen ebenso schwierig wie eine Prognose zur Entwicklung der Einwohnerzahl. Gesicherte Aussagen können hingegen über die künftige Anzahl der Klassen gemacht werden, welche in direktem Zusammenhang mit dem Modell der kooperativen Sekundarschule steht. Für die Schulraumplanung ist die Anzahl der Klassen die massgebende Grösse, und diese bleibt in den kommenden Jahren unverändert.

Überzeugendes Projekt

Das Projekt, über das die Stimmberechtigten am 27. April 08 befinden können, überzeugt in mehrfacher Hinsicht. Die Erweiterung ist architektonisch so in den Gesamtkomplex eingefügt, dass die markante Erscheinung des ursprünglichen Baus bewahrt bleibt. Die durchdachte Raumeinteilung ermöglicht es, auch auf künftige Veränderungen von Lehr- und Lernformen zu reagieren. Die Räume für den Naturwissenschaftsunterricht, die im Neubau untergebracht sind, entsprechen einer Anforderung an die moderne Schule. Der Mehrzweckraum stellt eine sinnvolle Ergänzung des Angebots an öffentlichen Räumen dar.

Die SP empfiehlt den Stimmberechtigten, dem Kredit für die Sanierung und Erweiterung des Zentralschulhauses zuzustimmen und ein doppeltes Ja in die Urne zu legen.

Appenzell AusserrhodenAppenzell Ausserrhoden / 17.04.2008 - 08:29:00