Ja zum Rauchverbot
AR. In Ausserrhoden darf in Restaurants nur noch in Fumoirs geraucht werden.
Dem haben die Stimmberechtigten mit der Annahme eines revidierten Gesundheitsgesetzes zugestimmt. Das Rauchverbot gilt auch für Schulareale und öffentliche Gebäude.
Deutliches Ja
Mit 8954 zu 7414 Stimmen wurde das neue Gesundheitsgesetz deutlich angenommen. Die Stimmbeteiligung lag bei 46,2 Prozent. Die zweite Variante, ein neues Gesundheitsgesetz ohne Rauchverbot in Gastlokalen, wurde mit 8412 zu 7176 Stimmen abgelehnt.
Weil das Rauchverbot in Beizen in der Vernehmlassung und auch im Kantonsrat umstritten war, brachte der Rat das Gesundheitsgesetz mit einem Behördenreferendum vors Volk – in zwei Varianten: Einmal mit Rauchverbot für Restaurants, einmal ohne. Im Fall eines doppelten Ja hätte eine Stichfrage entschieden.
Neu darf in Restaurants in Appenzell Ausserrhoden nur noch in Fumoirs geraucht werden, in öffentlichen Gebäuden und auf Schularealen überhaupt nicht mehr.
Ausserdem werden die Werbung für Tabak und Werbung verboten und Zigarettenautomaten aus dem öffentlichen Raum verbannt. Gemäss dem neuen Gesunheitsgesetz wird die Spitex künftig durch den Kanton und die Gemeinden finanziert. Der Kanton zahlt einen Drittel, die Gemeinden zwei Drittel. Das ergibt Mehrkosten von 315 000 Franken.
Rauchverbot auch in Graubünden
Im Kanton Graubünden hiessen die Stimmberechtigten ebenfalls ein neues Gesundheitsgesetz gut, in dem ein Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden, auf Schul- und Sportarealen und in Restaurants festgeschrieben werden soll. In Restaurants soll das Rauchen in abgetrennten Fumoirs ebenfalls erlaubt bleiben.



























