Ja zu HarmoS
Leserbrief. Eine thurgau24.ch-Leserin erklärt, wieso sie mit einem JA für HarmoS stimmen wird.
Ich, Andrea Epper, bin für den Beitritt zu HarmoS, weil …
• Die Ziele der Volksschule in der ganzen Schweiz klar und verbindlich werden.
• Die Schülerinnen und Schüler nach gemeinsamen Lehrplänen oder Bildungsstandards beurteilt werden, sodass die Leistungen für die abnehmenden Lehrbetriebe transparenter werden.
• Sich der zweijährige Kindergarten seit vielen Jahren bewährt hat und in unserer Schulgemeinde seit mindestens 16 Jahren von über 90 % der Eltern und ihren Kindern genutzt wird.
• Die Eltern auch bei einem Beitritt zum HarmoS-Konkordat die Möglichkeit haben, bei der Schulbehörde einen Antrag auf Hinausschieben des Kindergarteneintrittes zu stellen und die Schulbehörde in der Regel solche Anträge bewilligt.
• In den meisten Ländern in Europa bereits dreijährige Kinder den Kindergarten besuchen und unsere Schweizer Kinder der Kindergarteneintritt mit vier Jahren nicht überfordert.
• Die Kindergartenkinder nach wie vor spielerisch und altersgerecht gefördert werden.
• Weil die Bildungsstandards nicht von Bern aus geregelt werden sollen.
• Der Bedarf vor Ort abgeklärt und entsprechend definiert werden soll.
• Angebote, wie zum Beispiel Mittagstisch und Tagesstrukturen bedarfsgerecht eingeführt und von den Eltern und deren Kindern freiwillig genutzt werden können.
• Ich überzeugt bin, dass sich die Verantwortlichen gemeinsam mit den Betroffenen für kindgerechte Lösungen einsetzen.
Aus diesen Gründen und der Überzeugung, dass HarmoS für das schweizerische Bildungssystem eine gute Basis ist, stimme ich an der Abstimmung vom 30. November JA zu HarmoS.