«JA zu einer vernünftigen Steuerpolitik»

Arbon/TG. Frühzeitig und intensiv hat sich die CVP des Bezirkes Arbon an mehreren Veranstaltungen dem Thema des Einheitssteuersatzes gewidmet.

Folgende Medienmitteilung im Wortlaut:

Umso überzeugter aber auch differenzierter hat sich die Bezirkspartei für diese Steuervorlage ausgesprochen. Eine Abfuhr erteilt sie dafür der Vorlage zur Zentralisierung der Zivilstandsämter.

Vor mehr als einem Jahr hat die CVP des Bezirkes Arbon die erste Veranstaltung zum Thema Einheitssteuersatz durchgeführt. Wurden damals insbesondere die Auswirkungen auf die politischen Gemeinden ausgeleuchtet, so hat sie an weiteren Veranstaltungen die Aspekte der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler, der Unternehmen aber auch der langfristigen Planung der Thurgauer Steuerpolitik genauer diskutiert.

Die CVP zeigt sich überzeugt davon, dass die jetzt zur Diskussion stehende Vorlage des Einheitssteuersatzes ein wichtiger und logischer Bestandteil eines Gesamtkonzeptes ist. Etappenweise wurden bisher die unteren und mittleren Einkommen entlastet. Nun ist die Reihe bei den wenigen aber dafür grossen Steuerzahlern angekommen. Und auch diese sollen in gleicher Weise entlastet werden, so dass der Kanton Thurgau für alle Bevölkerungsschichten steuerlich attraktiv bleibt.

Auf Beschluss des Vorstandes sagt die Bezirkspartei der CVP klar Nein zur Zentralisierung der Zivilstandsämter. Zum wiederholten Male hat es der Grosse Rat verpasst, dem Oberthurgau Rechnung zu tragen. Gerade das Zivilstandswesen hätte sich – aufgrund seines kleinen Vernetzungsgrades mit der übrigen kantonalen Verwaltung – optimal anerboten, im oberen Kantonsteil angesiedelt zu werden. Die CVP ist überzeugt, nur mit einer deutlichen Abfuhr der Vorlage im Oberthurgau ein Zeichen gegen die stete Zentralisierung setzen zu können.

Thurgau / 21.09.2009 - 08:37:29
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