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Ist Lidl Konkurrenz für Aldi?

Herisau. Der neue Lidl soll genau neben dem bereits existierenden Aldi errichtet werden. Muss Aldi jetzt um seine Kundschaft bangen? appenzell24.ch hat bei Aldi nachgefragt.

Im Frühjahr wurde allen Mietern aus dem Gewerbe- und Industriegelände (GIZ), das im Besitz der Cilander AG ist, gekündigt. Unumgängliche grössere Sanierungen, Beschränkung durch die neue Strassenführung, Offenlegung des Brüelbaches und die Verlegung des Fussweges wurden zu dieser Zeit von der Cilander als Gründe für diesen Schritt genannt.

Lidl baut direkt neben Aldi
Nun soll auf dem Gelände eine Filiale des bekannten deutschen Lebensmittelmarktes Lidl mit einer Verkaufsfläche von 1000 Quadratmeter entstehen. Das Baugesuch liegt schon beim Gemeindebauamt vor. Direkt neben dem Gelände befindet sich seit ungefähr einem Jahr eine Filiale von Aldi Suisse. «Es kommt vor, dass Discounter versuchen nebeneinander Fuss zu fassen», erklärt der Sprecher der Aldi Suisse AG, Sven Bradke. «Lebensmittelketten in dieser Grösse haben meist nur an bestimmten Standorten die Möglichkeit eine Filiale zu errichten», so Bradke weiter.

Das Gerücht hat sich bestätigt
Auf die Frage, wie lange es schon Vermutungen beziehungsweise Hinweise auf einen Bau eines anderen Discounters gegeben hat, antwortet Bradke: «Dass ein Interesse seitens Lidl bestand, haben wir schon länger gewusst. Anfangs kursierte dies aber nur in der Form eines Gerüchtes.»

«Man wird sehen, was passiert»
Die nahen Standorte der beiden Lebensmittelketten könnten zu einem harten Konkurrenzkampf führen. Doch Bradke hat diesbezüglich noch keine allzu grossen Befürchtungen. «Man wird sehen, was passiert. Der Kunde hat die Möglichkeit Preise und Waren miteinander zu vergleichen und anschliessend eine Wahl zu treffen.»

Aldi wird laut Bradke weiterhin sich selber und seine eigenen Produkte und Angebote in den Vordergrund stellen und weniger einen direkten Konkurrenzkampf.


Weitere Artikel zu diesem Thema:
«Also doch: Lidl kommt» vom 12. September 2007
«Cilander kündigt Mietern» vom 12. April 2007
– Interview: «Kündigung stellt uns vor Probleme» vom 18. April 2007

Appenzell AusserrhodenAppenzell Ausserrhoden / 12.09.2007 - 15:46:00